Rieden-Zellerberg
Der Umbau schreitet voran

|oll| Die jüngste Gemeinderatssitzung stand ganz im Zeichen des Kindergartens, der sich derzeit im Umbau befindet. So wird die Gemeinde Rieden einen faktisch nicht mehr existenten Feldweg am Südrand des Kindergartengeländes, der nach der Erweiterung mehr als zur Hälfte innerhalb des Zaunes liegen wird, einziehen. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig.

Laut Zweitem Bürgermeister Hubert Schaumann wurde der Feldweg zwischen dem Verbindungsweg nach Rieden und der Eisenbahnlinie in den frühen 1960er Jahren als solcher gewidmet. Warum er im Laufe der Jahre mit Gras überwachsen und verschwunden ist, ist nicht mehr erklärbar. Bereits 1978 wurde ein Teil des Weges in das Kindergartengelände aufgenommen. Die östliche Hälfte der Wegeverbindung verwandelte sich in einen Grasweg ohne nennenswerte Bedeutung.

Mit der anstehenden Erweiterung des Kindergartenbereichs um zirka 25 Meter nach Osten wird der Weg um diese Länge nun wiederum Teil des Kindergartens. Darüber beschwerten sich einige Anlieger. Sie machten unter anderem geltend, dass sie ihre südlich des Kindergartens gelegenen Grundstücke von Norden her nicht mehr anfahren könnten. Eine Anliegerin gab zudem an, im Nordteil ihres Grundstücks ein Haus bauen zu wollen.

Bürgermeister Ludwig Landwehr und das Gremium wogen die Einwendungen zwar ab, entschlossen sich aber, den Feldweg einzuziehen. Zur Begründung hieß es, der Weg habe jegliche Verkehrsbedeutung verloren. Ursprünglich habe er landwirtschaftlichen Zwecken gedient und sei nicht zur Erschließung von Wohnbebauung bestimmt. Außerdem seien die Grundstücke südlich des Kindergartens von der Saalfeldstraße her erreichbar. Auch ein neues Haus auf einem der Grundstücke müsse von dort her angebunden werden.

Thema Nummer zwei waren die Außenanlagen des im Umbau befindlichen Kindergartens.

Stefan Goller vom Landschafts-Architekturbüro Frank-Krieger (Kaufbeuren) stellte die Änderungen im Bereich Eingang und Terrassen vor, die er auf Wunsch der Räte in die Planung eingearbeitet hatte.

So wurde die Hoffläche links vor dem Gebäudeeingang vergrößert. Die Rampe für den barrierefreien Zugang zum Kindergarten wurde auf zwei Meter verbreitert. Alle Terrassen sollen zu einer Fläche verbunden werden. Goller stellte die verschiedenen Materialien zur Belegung der Außenflächen vor. Er empfahl, in den großflächigen Belag Granit-Kleinsteine als «besondere Akzente» einzusetzen. Die geschätzten Kosten für den Außenbereich bezifferte er mit 73 000 Euro. Die Räte entschlossen sich für Betonsteine.

Laut Goller könnte der Außenbereich noch vor Weihnachten fertiggestellt werden.

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