Kolping
Der Preis für Altkleider steigt

Am kommenden Samstag, 17. April, sammeln die Kolpingsfamilien in Lindenberg, Scheidegg und Weiler-Simmerberg wieder Altpapier und Altkleider. «Das Sammeln lohnt sich wieder», sagt der Vorsitzende der Lindenberger Kolpingsfamilie, Jürgen Huber.

Da sich zwei Firmen Konkurrenz machen, ist der Preis für die Tonne Altkleider und Schuhe im Frühjahr auf 300 Euro gestiegen - so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Bei einem Sammelgut von voraussichtlich zwölf bis 15 Tonnen in der Stadt kommt ein hübsches Sümmchen zusammen, das die Lindenberger Kolpingsfamilie in erster Linie für die Renovierung der Stadtpfarrkirche spenden wird.

Die Kolpingsfamilien arbeiten seit dem vergangenen Jahr mit der Kolping Recycling GmbH zusammen. Die Fuldaer Firma «spendet ihren Gewinn zu 100 Prozent», weiß Jürgen Huber. Vor allem Kolpingprojekte profitieren davon. Außerdem werden für den Transport regionale Spediteure verpflichtet und die Sortierung erfolgt fast ausschließlich in Deutschland, versichert Huber.

Die durchsichtigen Kolpingplastiksäcke können in Dutzenden von Geschäften und in den kirchlichen Einrichtungen kostenlos mitgenommen werden, Huber bittet die Spender, keine blauen Säcke mehr zu verwenden, denn die gelten als Müllsäcke; deswegen muss der Inhalt von den freiwilligen Helfern noch vor Ort mühselig umgepackt werden.

Das gleiche passiert, wenn etwa ölverschmierte Lumpen, Staubsaugerbeutel oder sonstiger Müll in die Säcke geschmuggelt wird. Die Kolpingleute dürfen es aussortieren und entsorgen.

Leider sind bevorzugt zur gleichen Zeit ominöse Firmen unterwegs, die Altkleider und Schuhe für dubiose Hilfsorganisationen in Waschkörben sammeln.

Huber verweist auf die «Pluspunkte» der Kolpingsammlungen: Es gibt einen Verantwortlichen vor Ort und die Spende werde sicher abgeholt - wenn nicht, genügt ein Anruf.

Die Befürchtung, das Sammeln von Altpapier würde sich nicht mehr lohnen, nachdem der ZAK die blaue Tonne einführte, hat sich nicht bewahrheitet, wie Jürgen Huber erleichtert feststellt. Die Mengen sind sogar um etliche Tonnen gestiegen.

Anfragen für Abholungen in Lindenberg bei Arthur Huber, Telefon (08381) 1725, oder Jürgen Huber im Pfarrhof, Telefon (08381) 927040.

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