Der Platz im Kindergarten wird teurer

Nesselwang | dim | Kindergartenplätze in Nesselwang werden teurer. Bei einer Gegenstimme hat der Marktgemeinderat beschlossen, die Gebühren, die bislang zwischen 53 und 68 Euro pro Monat liegen, auf 68 bis 83 Euro anzuheben. Nach dieser 'moderaten' Erhöhung lägen die bislang unterdurchschnittlichen Gebühren in Nesselwang im Rahmen des Durchschnitts. Die Forderung von Gemeinderat Rolf Leumann nach einer Reduzierung der Gebührenstaffel wurde mit Hinweis auf gesetzliche Vorgaben abgelehnt.

Zuvor hatte das Gremium einstimmig die Jahresrechnung 2006 des Kindergartens gebilligt, der in Trägerschaft der katholischen Kirchenstiftung St. Andreas steht. Sie weist bei Einnahmen von 357 000 Euro und Ausgaben von 380 000 Euro ein Defizit von 22 000 Euro aus, das zu 80 Prozent vom Markt und zu 20 Prozent von der Stiftung getragen wird. Die Personalkostenzuschüsse tragen je zur Hälfte der Landkreis und der Marktgemeinde. Die Eltern steuerten Beiträge von rund 60 000 Euro bei.

Marktgemeinderätin Imelda Reinold erkundigte sich, ob die Ausgaben wegen der Reduzierung auf vier Gruppen geringer seien. Dazu erklärte Ordnungsamtsleiter Helmut Straubinger, dass die Förderung nach Buchungszeit für die Marktgemeinde ungünstig sei. Ein Kindergartenplatz koste derzeit 352 Euro pro Kind und Monat, im Jahre 1994 seien es nur 189 Euro gewesen. Mit der Billigung der Jahresrechnung erfolgte auch der Beschluss über die überplanmäßige Ausgabe.

Im Zusammenhang mit der vorgeschriebenen Bedarfsplanung wurden die Räte informiert, dass es zurzeit keine Wartelisten gebe. Der Abwärtstrend bei den Kinderzahlen werde ab 2009 gestoppt. Die Kindergartenplätze reichten aus, auch wenn man den Bedarf der unter Dreijährigen sowie der Schulkinder auf Mittagsbetreuung berücksichtige. Die Finanzierung bleibe nach den hochgerechneten Buchungszeiten im Rahmen des Machbaren.

Marktgemeinderätin Imelda Reinold machte sich am Schluss zur Sprecherin des Gremiums: 'Ich freue mich sehr darüber, dass diese optimale Betreuung in der Marktgemeinde gewährleistet ist und die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten so gut verläuft'.

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