Der Höhepunkt im Schützenjahr

Von Mischa Miltenberger | Aufkirch/Ostallgäu Genau genommen hätten sie in Aufkirch schon vor rund 20 Jahren mit den Planungen für das Gauschießen 2007 beginnen können. Denn damals fiel die Entscheidung, sich nach 1957 und 1982 zum dritten Mal für das Riesenereignis des Schützengaus Kaufbeuren-Marktoberdorf zu bewerben. Genau 100 Jahre besteht nun der Schützenverein Römerturm Aufkirch, und deshalb war schon lange klar: 'Jedes große Jubiläum, also auch dieses, wird bei uns mit dem Gauschießen gefeiert', erzählt der Vorsitzende Georg Schmid.

Über 60 Vereine mit mehr als 1500 Schützen am Start

Zusammen mit seinem Zweiten Vorsitzenden Hubert Taufratshofer leitet er das Fest, das über 60 Vereine und zirka 1500 Schützen anziehen wird. Zweieinhalb Wochen dauert vom morgigen Donnerstag, 7. Juni, an das Spektakel. Ein 'normales Programm', wie es Schmid nennt, räumt aber ein: 'Vielleicht sind wir einer der letzten Vereine, die die große Version stemmen.' Das ginge nur deshalb, weil über 250 Mitglieder tatkräftig mithelfen.

Der vergleichsweise kleine Ort Steinbach habe im Vorjahr nur ein 'abgespecktes Programm' präsentieren können. Das werde in Zukunft wahrscheinlich eher die Regel denn die Ausnahme sein, meint Schmid. 'Vor 20 Jahren haben sich die Vereine um die Ausrichtung gerissen, heute ist man um jede Bewerbung froh.'

Äußerst positive Resonanz von der Dorfbevölkerung

Für Aufkirch und Blonhofen, wo das Festzelt steht, sei das 46. Gauschießen zwar eine Herausforderung, aber dank der vielen Helfer gut zu bewältigen. 'Wir haben eine sehr positive Resonanz aus der Dorfbevölkerung. Jeder sieht, dass es viel Arbeit ist und packt mit an.' Alles in allem tragen rund 250 Helfer zum Gelingen bei. Das Organisationsteam besteht aus rund zehn Schützen, die sich verantwortlich um Zeltauf- und ausbau, Schießen, EDV, Veranstaltungen und die Bewirtung kümmern.

Das Risiko der Veranstaltung trägt der Verein. Schmid erklärt, dass selbst bei optimalem Verlauf aufgrund der hohen Fixkosten 'kein Reibach' zu machen sei. Ob am Ende zumindest ein bisschen was hängen bleibt, entscheidet sich an den drei Festtagen. 'Wir denken, dass wir mit der Mischung der Bands und Musikgruppen für Jung bis Alt etwas im Programm haben.'

Er selbst, der während des Gauschießens Urlaub von seinem Job als Leitender Angestellter hat, hofft, dass sich der große Aufwand am Ende mit einer gelungen Veranstaltung bezahlt macht. 'Wenn wir unsere Ziele erreichen und es keine Unglücksfälle gibt, ist es okay.'

Wie er erwarten auch die Schützen im Gau mit Spannung den Höhepunkt des Jahres. Schließlich gibt es für sie dank großzügiger Sponsoren Preise im Gesamtwert von rund 40 000 Euro. Und natürlich die Frage: Wer wird Gauschützenkönig?

Über 400 Geld-, Sach- und Ehrenpreise stehen zur Verfügung. Die Festpreise sind bis zum 21. Juni im Rathaus der Gemeinde Markt Kaltental in Aufkirch ausgestellt.

I www.gauschiessen2007.de

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