Gemeinderat
Der Hochwasserschutz bleibt Thema in Amberg

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Das Thema, das Ambergs Bürgermeister Peter Kneipp derzeit neben dem Kindergartenneubau und der Dorferneuerung mindestens genauso beschäftigt, stand gar nicht auf der Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung: der Hochwasserschutz. Zwar ist die Planung dazu längst abgeschlossen, und auch der Gemeinderat des benachbarten Wiedergeltingen hat dazu sein Einvernehmen erteilt. Zwei betroffene Wiedergeltinger Bürger halten allerdings ihren Widerstand gegen den Schutzdamm aufrecht – der Zusage einer Entschädigung im Fall eines großen Hochwasserereignisses zum Trotz.

Das Baurecht sieht für solche Fälle einen nicht-öffentlichen Erörterungstermin vor, so Doris Back von der zuständigen Abteilung des Landratsamtes. Dieser ist nun für Mittwoch, 25. Juli, angesetzt.

Nach Abwägung der gegensätzlichen Interessen kann die Behörde dann zwar den Weg für den Hochwasserschutz frei machen, allerdings wäre gegen den Erlass einer solchen Genehmigung noch der Klageweg möglich.

Bürgermeister Kneipp fürchtet Zeitverzögerungen, die die erhofften Zuschüsse der Regierung von Schwaben oder zumindest deren Höhe gefährden könnten.

In Sachen Kindergartenneubau ging es noch einmal um Detailfragen. Vor allem die genaue Form eines Dachvorsprungs anstelle eines Vordachs beschäftigte die Gemeinderäte. Man verständigte sich darauf, letzte Feinheiten offen zu lassen und verabschiedete den Zuwendungsantrag.

Beschlossen haben die Räte auch, für die Beleuchtung in der Schlossstraße einen Betonmast durch einen Stahlrohrmast auszutauschen. Dort grenzt der noch mit Freileitungen ausgestattete Ortskern an den bereits mit Erdleitungen versehenen Ortsrand.

Der neue Mast erhält Pilotcharakter, denn er soll mit einer Strom sparenden LED-Leuchte bestückt werden. Ein neuer Abbau- und Rekultivierungsplan für die Kiesgrube, aus der Amberger Bürger kostengünstig ihren Bedarf decken können, beschäftigte die Räte ebenfalls.

Bürgermeister Kneipp gab bekannt, dass das Amt für ländliche Entwicklung zugestimmt habe, die begleitende Beratung des Planungsbüros Hofmann und Dietz bei der Dorferneuerung zu bezuschussen – mit einer Höhe von etwa 20 000 Euro trägt das Amt 36 Prozent der Gesamtkosten.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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