Gefahr
Der Hochvogel bröckelt - Warnung vor südseitigem Anstieg

Er ist die wohl markanteste Berggestalt der Allgäuer Alpen: der 2.592 Meter hohe Hochvogel, über den die Grenze zu Tirol verläuft. Bergsteiger haben beobachtet, dass die weit aufgerissenen Felsspalten im Gipfelbereich sich immer weiter öffnen.

Vor einem Begehen des südseitigen Anstiegs - über den Bäumenheimer Weg - wird inzwischen auf einem Schild 'eindringlich gewarnt'. 'Vor allem der große Riss in Richtung Bäumenheimer Weg hat sich in kürzester Zeit erschreckend verbreitert,' schildert der Hintersteiner Bergsteiger Fritz Tannheimer, der nach eigenen Worten die Rissbildung im Gipfelbereich des Bergs bereits seit 50 Jahren beobachtet. Selbst ein Laie könne jetzt erkennen, 'dass der Berg massiv arbeitet'.

Am Hochvogel hatte es wiederholt Bergstürze gegeben, zuletzt im Oktober 2005. Der aus Hauptdolomit bestehende Berg gilt als brüchig, obwohl er so kompakt wirkt.

Mehr über die Gefahren auf dem Hochvogel finden Sie in der Allgäuer Zeitung und den Heimatzeitungen vom 19.09.2014 (Seite 17).

Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

Autor:

Michael Munkler aus Kempten

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