Allgäu
Der Himmelfahrtstag mit dem Bundespräsidenten

Schon am Freitag und auch am Samstag in der Früh schwamm sich Bundespräsident Horst Köhler im Schwaltenweiher fit. Das Bayerische Fernsehen übertrug den Gottesdienst live. Dass der Bundespräsident dabei war, nannte Organisator Monsignore Erwin Albrecht «einen Sechser im Lotto».

Pfarrer Alois Linder zelebrierte die Messe vor laufenden Kameras sicher und würdig. In seiner Predigt ging er nochmals auf das Lukas-Evangelium vom Besuch Mariens bei Elisabeth ein. Dabei lägen Freude und Dank in der Luft. Gott schaue auch auf kleine, einfache und schwache Menschen. Sein Umgang mit dem Kleinen schaffe Großes. Und das Leben werde groß durch das, «was wir in Gott tun».

Ein Kinderchor und der Kirchenchor unter der Leitung von Ernst-Werner Reithmeier übernahmen die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Die Lesung übernahm Pfarrgemeinderatsvorsitzende Annemarie Mayer. Die Fürbitten sprachen Lydia Fichtl, Resi Endraß, Benjamin Paulsteiner, Simone Lux und Andreas Mair. Pfarrer Alois Linder, Kirchenpfleger Xaver Kiderle und Annemarie Mayer überreichten Bundespräsident Köhler eine Nachbildung des Ulrichskreuzes.

Am Dr. Theo-Waigel-Weg überreichten die Blumenfrauen Irmgard Klein und Gisela Gast sowie Ortsbäuerin Brigitte Nägele und Landfrau Gertrud Waldmann Stärkung und frische Milch. Landrat Johann Fleschhut überreichte Rucksäcke und Wanderkleidung mit dem Ostallgäu-Emblem.

Beim Finale auf dem Festplatz am Dorfanger tanzten die Lobachtaler auf. Der Bundespräsidenten bedankte sich nochmals wärmstens für die vielen Aufmerksamkeiten. Er hoffte, dass Theo Waigel ihn wieder einladen wird, denn er wolle unbedingt wiederkommen. Bevor er dann gen Memmingen fuhr, nach Berlin flog und die Leichtathletik-Weltmeisterschaft eröffnete, gab es noch etwas Wichtiges zu tun: «Meine Schupfnudeln, die will ich jetzt hier in Seeg noch in aller Ruhe essen.»

«Wir sind so stolz auf die Seeger. Die haben diesen Besuch so toll vorbereitet, wir haben uns das gar nicht vorstellen können», freute sich gestern nach dem Fest Dr. Irene Epple-Waigel.

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