Verabschiedung
Der ersten G8-Abiturjahrgang des Kaufbeurer Mariengymnasium erhält Zeugnisse

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Das Mariengymnasium händigte bei einer feierlichen Verabschiedung allen 59 Abiturientinnen des ersten G8-Jahrgangs die Abschlusszeugnisse aus. Erstmals waren insgesamt fünf Prüfungen in Deutsch, Mathematik, einer Fremdsprache und in zwei weiteren Fächern zu absolvieren.

Ungeachtet der neuen Rahmenbedingungen erzielte der Jahrgang ein äußerst bemerkenswertes Ergebnis: Fast 40 Prozent der Abiturientinnen haben eine Eins vor dem Komma.

Nach einem von den Abiturientinnen und dem Oberstufenchor gestalteten Gottesdienst begrüßte Oberstudiendirektor Rolf-Dieter Pohl die Schülerinnen, deren Angehörige und die Lehrkräfte des Gymnasiums.

Unter anderem wartete er mit einer Überraschung auf: Der Abiturjahrgang hatte sich gewünscht, dass die Festrede vom betreuenden Oberstufenkoordinator gehalten wird. Und so kam es. Studiendirektor i.K. Joachim Kohler wies in seiner Rede auf Kurioses hin.

Zum Beispiel, dass das Gymnasium für den Abiturjahrgang zu Beginn noch auf neun Jahre ausgelegt war, die Schülerinnen ab der sechsten Jahrgangsstufe aber ihre Schullaufbahn in nur sieben G8-Jahren zum Abschluss brachten.

Des Weiteren betonte er, dass sich alle Beteiligten manchmal etwas mehr Gestaltungssicherheit und langfristigere Entscheidungen seitens des verantwortlichen Ministeriums gewünscht hätten. << Wir müssen die Käfigtür aufmachen. Es wird nun Zeit, die Versuchskaninchen in die freie Wildbahn zu entlassen. Auch wenn dort eine Menge Gefahren lauern >>, sagte Kohler in Anspielung auf den Abischerz. Dabei hatten sich die Mädchen selbst als << Versuchskaninchen des G8 >> bezeichnet.

Bürgermeister Gerhard Bucher übermittelte die Glückwünsche der Stadt und ermunterte die Abiturientinnen zu ehrenamtlichem Engagement und dazu, auch in Zukunft ihre Heimatstadt in Ehren zu halten. Im Anschluss ließen die Jahrgangssprecherinnen Kerstin Karl und Elsa Zasche die Schullaufbahn Revue passieren.

Persönliche Erinnerungen an Aufenthalte im Schullandheim und Fahrten standen im Vordergrund.

Nach der Verleihung zeichnete Adalbert Vogt von der Hirschvogel-Stiftung besonders begabte Jugendliche aus. Und heuer erhielten gleich zwei Schülerinnen geehrt den mit 1000 Euro dotierten Preis: Bettina Linseis und Natalie Reisacher, die beide als Beste einen Abiturschnitt von 1,1 erreichten, nahmen den für eine Sprachreise zweckgebundenen Preis in Empfang.

Linseis erhielt außerdem einen Sonderpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Reisach einen Buchpreis für das beste Biologieabitur und Stefanie Gebler eine goldene Ehrennadel für die besten Leistungen im Fach Latein. Anschließend würdigte der Schulleiter besondere Verdienste für die Schulgemeinschaft mit Preisen, die der Elternbeirat gestiftet hatte.

Ein Sektempfang rundete die feierliche Verabschiedung ab, die von der Big Band des Gymnasiums musikalisch umrahmt wurde.

Mit dem ersten G8-Abiturjahrgang startet das Internetangebot << Kontakt 2.0 >> für ehemalige Schülerinnen. Ehemalige Schülerinnen aller Abiturjahrgänge ab 1948 können sich im Internet anmelden. www.ehemalige.marien-gymnasium.de

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