Is Demochange
Demochange Allgäu - Initiative zur Versorgung von Demenzkranken

Nachgefragt zum Thema 'Demochange Allgäu' Frau Christiansen-Lammel, was ist 'Demochange Allgäu'? Petra Christiansen-Lammel: Das ist eine Initiative, um Auswirkungen des demografischen Wandels in verschiedenen Lebensbereichen im Allgäu zu erforschen. Es werden gezielt Projekte unterstützt, die sich mit dem Thema beschäftigen, beziehungsweise die den damit auftretenden Herausforderungen zu begegnen versuchen. Der Landkreis Oberallgäu wählte aus mehreren Bewerbern die Projekte 'Ehrenamtliche Demenzhilfe Allgäu' und 'Technischer Altenpflegefachhelfer Modell Allgäu' aus.

Und was ist das Ziel?

Christiansen-Lammel: Die 'Ehrenamtliche Demenzhilfe Allgäu' hat sich unter Federführung des Vereins 'Familiengesundheit 21' zum Ziel gesetzt, eine allgäuweite Versorgung der Demenzkranken in der häuslichen Pflege zu sichern. Hierzu sollen Frauen und Männer geschult werden, um dann demenzkranke Menschen in ihrem häuslichen Umfeld stundenweise betreuen zu können und damit die Angehörigen zu entlasten.

Als ein Baustein dieses Projekts haben sich in Immenstadt für diese Aufgabe der Frauenbund, der Arbeiter Samariter Bund und der Pfarrgemeinderat St. Nikolaus zusammengeschlossen, um vor Ort ehrenamtliche Helfer zu gewinnen, zu schulen und zu begleiten.

An wen richtet sich die Schulung und was sind die Inhalte?

Christiansen-Lammel: Die Schulung, richtet sich an alle Männer und Frauen, unabhängig von Alter und Konfession, die sich trauen, mindestens einmal pro Woche für zwei bis vier Stunden einen Demenzkranken Menschen zu begleiten. An zehn Abenden, die jeweils von 18 bis 21 Uhr dauern, wird ein grundlegendes Basiswissen über Krankheitsbilder von Demenz sowie über Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz vermittelt.

Zudem erhalten die Teilnehmer Einblick in Methoden und Möglichkeiten der Betreuung und Beschäftigung und eine Einführung in Kommunikation und Gesprächsführung. Nebenbei wird auch noch rechtliches Grundwissen vermittelt. Die Fragen stellte Klaus Kiesel.

Die Schulungen starten am 28. Februar in Sonthofen und am 29. Februar in Immenstadt. Anmeldungen sind noch möglich bei Marlene Greising unter der Telefonnummer 08323/999311 oder Petra Christiansen-Lammel, 8323/7511 (Immenstadt) oder bei Angelika Martin,

08324/95 39 490.

Petra Christiansen-Lammel vom Katholischen Frauenbund Immenstadt und Pfarrgemeinderat hat das Projekt mit initiiert.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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