Kirche
Dekan Zech leitet ab September die neue Pfarreiengemeinschaft Altusried-Kimratshofen

Seit 22 Jahren ist er Pfarrer in Stein, seit fünf Jahren Dekan im Dekanat Sonthofen - ab Herbst stellt sich Anton Zech einer neuen Herausforderung: Der Geistliche wechselt zum 1. September in die neue Pfarreiengemeinschaft Altusried-Kimratshofen. Das bestätigte Markus Kremser, Sprecher der Bischöflichen Pressestelle in Augsburg auf Anfrage unserer Zeitung. Seinen Angaben zufolge wird Pater Tomasz Wesolowksi Pfarrer in Bliensbach im Dekanat Höchstädt - der Pfarrer leitet derzeit die Pfarreiengemeinschaft Kimratshofen (mit Muthmannshofen und Frauenzell), die einhergehend mit der personellen Veränderung um Altusried und Krugzell vergrößert wird. Wesolowskis Versetzung hatten Gläubige im Vorfeld scharf kritisiert.

Noch ist Dekan Zech ein halbes Jahr im südlichen Landkreis tätig - freilich werde er im Herbst seine Wirkungsstätte mit einem weinenden Auge verlassen: «Das wird auch ein Schnitt in meinem Leben, ich werde leider viele Beziehungen und Freundschaften hier zurücklassen», bedauert der Geistliche. Manche gute Erfahrung werde er aber mitnehmen. Wie beispielsweise die Stelle eines Gemeindereferenten, die es bislang weder in Kimratshofen noch in Altusried gegeben habe.

Nachfolger wird noch gesucht

Wer sein Nachfolger für die Pfarreiengemeinschaft Stein wird, steht noch nicht fest - Zech: «Die Stelle ist derzeit ausgeschrieben.» Auf einer ihrer nächsten Sitzungen werde zudem die Dekanats-Versammlung einen Vorschlag erarbeiten, wer neuer Sonthofer Dekan werden soll. Endgültig entscheiden werde darüber der Augsburger Bischof Dr. Konrad Zdarsa.

Auf die ausgeschriebene Stelle im nördlichen Oberallgäu «habe ich mich beworben», erzählt Zech. Ob das auch Pater Wesolowski getan hat, können weder er noch Bistums-Sprecher Kremser sagen: «Über Personalentscheidungen darf ich keine Auskunft geben.» Pater Tomasz ist derzeit in Polen im Urlaub und war gestern nicht erreichbar.

«Wenn zwei Pfarreiengemeinschaften zusammengelegt werden, wie jetzt Altusried und Kimratshofen, sagt die Diözese, dass es besser ist, wenn ein Schnitt für einen Neuanfang gemacht wird», weiß Zech. Soll heißen: Es sei einfacher für den neuen Pfarrer, wenn alle bisher Beteiligten woanders hingehen. Neben Wesolowskis Weggang wird Gebhard Schneider, der noch die Pfarreiengemeinschaft Altusried leitet, bald pensioniert.

«Altusried und Kimratshofen hatte ich schon länger im Blick und freue mich auf etwas Neues», sagt Dekan Zech. Beide Pfarreien habe er aus seiner Zeit als Regionaljugendseelsorger noch in guter Erinnerung. Ab September wolle er dort erst mal die Menschen, das Umfeld und die Schwerpunkte kennenlernen. Beide Pfarreiengemeinschaften seien zudem unterschiedlich geprägt - für ihn gelte es dann, sie zusammenzuführen und aufeinander abzustimmen. Darin hat Zech bereits Erfahrung: Vor 13 Jahren hatte der Pfarrer von St. Mauritius in Stein, St. Otmar in Akams und St. Peter und Paul in Eckarts die Pfarreien St. Blasius in Diepolz, St. Oswald in Knottenried und St. Martin in Missen übernommen.

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