Verabschiedung
Dekan Anton Zech verlässt Pfarreiengemeinschaft Stein in Richtung Altusried

Bevor Dekan Anton Zech zum 1. September die Pfarreiengemeinschaft Altusried-Kimratshofen übernimmt, heißt es an diesem Abend erst mal Abschied nehmen. Von seinen bisherigen Wirkungsstätten in der Pfarreiengemeinschaft Stein.

Am Sitz der größten Pfarrei Sankt Mauritius selbst hat er 17 Jahre lang gelebt. Mit einem Festzug von Vereinen, Gruppen und Pfarrgemeinde in den Gottesdienst geleitet, verabschiedet sich Zech mit gewohnt offenen und lebensnahen Worten.

Zwar erinnert Zech an 500 Kinder, die er in den zurückliegenden 17 Jahren getauft habe, an die 200 Ehen, die er segnete und an 350 Beerdigungen. Er stellt aber fest, dass ein Pfarrer allein nichts voranbringen könne - sein Dank gilt allen helfenden Händen. Er beschreibt seine << anhaltende Faszination >>, dass Jesus sich zu den Menschen herabgebeugt habe. Diesem Vorbild folgend habe er sich bemüht, << Diener der Menschen >> zu sein und nicht sich selbst, sondern die Menschen in die Mitte zu stellen. Aber der Dekan malt auch die sich ändernden Zeiten aus: << Am Anfang waren die Kirchen voller >>. Und: << Es macht mich traurig, dass viele, die in der Mitte der Gemeinde standen, der Kirche den Rücken gekehrt haben >>.

Kirchenpfleger Peter Schmid betont, er habe sich << keinen besseren Chef in der Kirchenverwaltung >> wünschen können. Zech sei ihm stets ein Vorbild gewesen - auch, wie er das Mehr an Arbeit bewältigte, als die Pfarreiengemeinschaft erweitert und er zudem Dekan wurde. In Ansprachen habe Zech stets die richtigen Worte gewählt und bei allem Engagement auch noch Zeit für Wallfahrten und Theaterspiel gefunden. Das sei << fast ein Wunder >>. Und Schmid schloss: << Wir lassen Dich ungern ziehen >>.

Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Silvia Hartmann dankte dem Dekan für seine Bodenständigkeit und seine Aufgeschlossenheit. Er sei den << Menschen als Mensch begegnet >>. Nun sei jeder Einzelne gefragt: << Was ist bei uns angekommen, hängen geblieben und eingedrungen? >>

Für die Vereine des Ortes dankte der Vorsitzende des Schützenvereins, Hans Dannheimer, für eine << harmonische, unkomplizierte und angenehme Zusammenarbeit >>. Von << A wie Anton bis Z wie Zech war alles ist bester Ordnung >>.

Mehrere Geschenke gab es für den scheidenden Seelsorger, darunter ein Pilgerkreuz und ein Gutschein für eine Bergtour. Ihre Leidenschaft für Wallfahrten will die Kirchengemeinde beibehalten: 2012 geht es nach Altusried - Pfarrer Zech besuchen.

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