Das Wandern ist des Deutschen Lust

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VOn Martin Peter
| Ostallgäu 34 Millionen Deutsche gehen mal mehr, mal weniger wandern. Dahinter steckt eine klare Botschaft, glaubt der Ostallgäuer Landrat Johann Fleschhut: «Das Wandern ist die Lieblingsbeschäftigung der Deutschen.» Aus der Sicht des Marketing eine außerordentlich große Zielgruppe, die nach Meinung Fleschhuts eine Chance für «diese einmalige Region» bedeute. Umso größer war der Stolz des Landrats, als er gestern Mittag in Lechbruck am See verkündete, dass das Ostallgäu nun für Wanderer einheitlich beschildert worden ist. Dies sei wie zuvor bereits bei der Ausweisung der Radwege in Zusammenarbeit der lokalen Arbeitsgruppen (LAG) Ostallgäu und Auerbergland geschehen.

Gelobt wurde dabei einmal mehr die grenzübergreifende Kooperation, zumal die Arbeitsgruppe Auerbergland überwiegend oberbayerisch geprägt ist. «Das Projekt ist vorbildlich und macht in der Form allemal Sinn», sagte Joachim Ernst, stellvertretender Vorsitzender der LAG Auerbergland in seiner Ansprache. Umso mehr, da man durch Fördermittel der Europäischen Union auch die Kosten gering halten könne. Die Gesamtkosten für das gemeinsame Projekt belaufen sich auf rund 425000 Euro. Die Hälfte davon wird von Leaderplus getragen, das die Stärkung des ländlichen Raums zum Ziel hat.

Es ist die höchstmögliche Förderung, die die Initiative für diese Projekte in Aussicht stellt. «Dieses Projekt strahlt in die Zukunft aus», sagten Alois Kling und Sebastian Wittmoser vom Amt für Landwirtschaft und Forsten in Kempten und Fürstenfeldbruck unisono. Auch Fleschhut und Lechbrucks Bürgermeister Helmut Angl betonten die Chancen, die die neue Beschilderung sowie deren Vermarktung für die Region mit sich bringen. So sei die Wertschöpfung hinter dem Projekt enorm, sagte der Landrat. «Wir sprechen damit zum einen vorhandene Gäste an und gleichzeitig auch Neue - das ist heute eine große Kunst», so Fleschhut. Zudem habe man nun ein Pfund, mit dem man wuchern und selbstbewusst nach außen auftreten könne. Schließlich bieten sich nicht nur für Touristen Vorteile durch diese Beschilderung, sondern auch für Bürger.

Die könnten nun auch «neue Wege» beschreiten. Besonderes Lob verdiente sich Thomas Pihusch, der die Konzeption des Projekts leitete und für die Gestaltung der Schilder verantwortlich war.

Er unterstrich in einer Erklärung die Werbung für die gesamte Region, ehe er Schilder exemplarisch erklärte. Passend dazu gibt es Wanderkarten sowie ein Angebot im Internet. Eben für jeden Wanderer etwas.

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