Sonthofen
Das Klassenziel erreicht

Schiffchen segelten auf den mit Muscheln und Sand maritim dekorierten Tischen. Und Schüler der Klasse 5a luden zu einer amüsanten Reise um die Welt als Anregung für einen abwechslungsreichen Ruhestand. Das war der stimmige Rahmen, um Roland von Bressensdorf und Anton Erhardt, Rektor und Konrektor der Hauptschule Sonthofen, zu verabschieden. Außerdem sagte Hauptschullehrer Klaus Böer «Adieu». Damit wurden an diesem Abend im evangelischen Pfarrheim fast 120 Jahre pädagogische Arbeit gewürdigt.

Der neue Rektor heißt Reinhard Gogl, der zuvor an der Hauptschule Ottobeuren tätig war. Konrektorin bleibt Gaby Kofler. Schulrat Paul Mögele lobte die Führungsqualitäten des bisherigen Schulleiters, der 14 Jahre lang die Volksschule in Bad Hindelang und weitere fünf Jahre die Hauptschule Sonthofen leitete. Mit «mathematischer Präzision, ausgefeilter Logik und dem Blick für das Wesentliche» habe von Bressensdorf diese Aufgabe versehen. Er habe nie danach gefragt, was ihm seine Aufgabe einbringe, sondern wie die Kinder und Kollegen davon profitieren könnten, hielt der Schulrat fest.

Besonders eingesetzt habe sich der Rektor gemeinsam mit seinem Vize Ehrhardt für den naturwissenschaftlichen Fachbereich: Allein der Physiksaal zeige, dass hier die «absoluten Spezialisten» am Werk gewesen seien.

Von Bressensdorf habe «das Klassenziel erreicht», meinte Vize-Bürgermeister Harald Voigt mit einem Schmunzeln. Der Schulleiter habe sich nie beirren lassen, an jedes Kind zu glauben. Die Hauptschule Sonthofen, schloss Voigt, leiste eine «ganz hervorragende Arbeit». Undine Simon vom Elternbeirat betonte die gute Zusammenarbeit: Der Rektor habe sich stets Zeit genommen für die Belange der Eltern.

Pfarrer Thomas Löffler wünschte dem Rektor und Chef des Posaunenchors in der Kirchengemeinde eine «gute Weiterfahrt» auf den Gewässern des Lebens. Tipps für die «Weiterreise» hatten die Fünftklässler parat: In Italien hießen die Ministranten «Minestrone», und schöne Fotos nenne man auf spanisch «buenos dias». Aber letztendlich sei es am heimischen Alpsee doch «zehnmal» schöner.

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