Tag der offenen Tür
Das Jubeljahr geht ins Finale

Mit einem «Tag der offenen Tür» im Musikheim im Gewerbegebiet «Am Wiesele» in Pfronten-Weißbach am Sonntag, 7. November, von 10 bis etwa 17 Uhr beschließt der Musikverein Harmonie Pfronten sein Jubiläumsjahr. Wie der Musikverein selbst, der seinen 150. Geburtstag feiert, hat auch das Musikheim ein Jubiläum: Es wurde vor zehn Jahren, im November 2000, in Betrieb genommen.

Neben der Möglichkeit, das Musikheim zu besichtigen, können Besucher am «Tag der offenen Tür» Musikinstrumente kennenlernen, die auch ausprobiert werden können. Kinder erwartet eine Spiel- und Bastelecke. Fürs leibliche Wohl ist mit einem Weißwurstfrühschoppen, Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen gesorgt.

Die Geschichte des Pfrontener Musikheims begann im Dezember 1998. Ehrenmitglied Alex Eiterer sprach damals mit den Vorsitzenden des Musikvereins, Thomas und Rupert Wohlfart, über ein Grundstück in Röfleuten, das er für den Bau eines Musikheims zur Verfügung stellen wollte. Reinhard Doser lieferte den Entwurf für ein Gebäude in Holzbauweise.

Bei einer Besprechung im Rathaus im Januar 1998 mit Vertretern des Landratsamtes schlug die Gemeinde dann vor, die Fläche in Röfleuten mit einem Bauplatz im Gewerbegebiet in Weißbach zu tauschen. Ende April wurden Grundstückstausch und Schenkung des Bauplatzes von Alex Eiterer an die Harmoniemusik besiegelt. Im Mai 1998 folgten der Beschluss der Vereinsmitglieder zum Bau eines eigenen Musikheims und die Bildung eines Bauausschusses. Im November stimmte der Gemeinderat dem Bauantrag zu. Das Bauholz wurde im Gemeindewald geschlagen, im Sägewerk Schneider geschnitten und bei der Firma Doser abgebunden.

Am 9. April 1999 begann der Bau im Gewerbegebiet «Am Wiesele». im Juni wurde Hebauf gefeiert. Nach dem Innenausbau von November 1999 bis Mai 2000 absolvierten die Musiker am 18. Mai 2000 ihre erste Probe in ihren neuen Räumen. Nach letzten Restarbeiten folgte am 11. und 12. November 2000 die Einweihungsfeier. Insgesamt rund 10000 Arbeitsstunden hatten Musiker sowie freiwillige Bauhelfer geleistet. Auch zahlreiche Firmen, Handwerker und private Spender trugen ebenso wie Ehrenmitglied Alex Eiterer und die Gemeinde zur Verwirklichung des Projekts bei. (az)

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