Das Jahr 2007 war ausbildungsreich und einsatzarm

Günzach | ram | Das Jahr 2007 bezeichnete Andreas Weber, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Günzach, als 'ausbildungsreich und einsatzarm'. So diente ein Erste-Hilfe-Kurs ebenso der Fortbildung wie eine Gesamtübung in der eigens vernebelten Turnhalle. Vier Gruppen legten ihre Leistungszeichen-Prüfungen mit Erfolg ab, darunter die Außengruppen von Immenthal und Sellthüren. Mehrere Aktive nahmen an der Truppmann-Ausbildung teil. Eine Alarmübung lief im Weiler Schöllhorn ab, die Wehrleute nahmen darüber hinaus an Funkübungen teil.

Zwei Wespennester und zwei Ölspuren beseitigt

Echte 'Einsätze' waren nur bei zwei Ölspur-Beseitigungen und dem Entfernen zweier Wespennester zu verzeichnen. Den Sicherheitsdienst anlässlich des Tags der offenen Tür bei Technocell-Dekor in Günzach übernahmen die Helfer ebenfalls. Zwei Meldungen des Technocell-Werks stellten sich als Fehlalarme heraus. Freiwillige übernahmen wieder die Absicherungen bei verschiedenen dörflichen und sportlichen Veranstaltungen. Weber dankte allen und hofft weiterhin auf guten Besuch der Übungen, um die Schlagkraft der Wehr zu erhalten.

Ulrich Polanka, Vorsitzender der Feuerwehr, gab die Zahl der Mitglieder mit 230 an, davon sind 107 Aktive. Damit erhöhte sich der Aktivenstand um acht Mann. Erfolgreich war der von ihm initiierte Verpflegungsstand beim Einschub des Bahntunnels Ende Oktober. Der FW-Ball mit dem Musikverein verlief bestens. Polanka dankte der Fahnensektion, die zu Hochzeiten und Traueranlässen ausrückte, sowie den Sponsoren und Spendern für die Unterstützung. Polanka dankte auch der Technocell-Wehr für die gute Zusammenarbeit. Im Juli ist wieder das Günzacher Dorffest geplant.

Bürgermeisterin Brigitte Schröder hob heraus, dass die Feuerwehr nicht nur den Dachboden des Gemeindeamts mit Wärmedämmung, Boden und Holzdecke ausbaute, sondern auch das eigene Floriansstüble im Feuerwehrhaus, das ein 'Schmuckstück' wurde. Die erhöhte Zahl der Aktiven ziehe Anschaffungen für die Kommune nach sich, sagte Schröder, 'aber das freut mich'. Die Rathauschefin dankte besonders den beiden Kommandanten Andy Weber und Fritz Reiter für den Einsatz zum Wohl aller Bürger und der Gemeinde. Zur 'Tunnel-Einweihung' im Frühjahr erhofft sie sich die Hilfe der Feuerwehr.

Ostallgäuer Wehren erst 2011 Teil der Integrierten Leitstelle

Zur 'Integrierten Leitstelle' in Kempten und zum Digitalfunk der Feuerwehren nahm Kreisbrandinspektor Herbert Rogg Stellung. Voraussichtlich werden die Ostallgäuer Wehren erst 2011 angeschlossen. Kosten kämen dabei vor allem auf die Kommunen zu. Für seine Teilnahme am Lehrgang für Verbandsführer in Regensburg dankte er Andreas Drescher. Rogg verlieh Ehrenzeichen in Silber des Freistaats Bayern für 25-jährigen aktiven Dienst an Manfred Lingenhöl, Ulrich Polanka und Thomas Schön.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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