Corona-Regeln ab 11. Januar
Das haben Bund und Länder beschlossen

Update vom 07.01.21: Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo hat sich heute in einer Pressekonferenz zum Schulstart nach den Weihnachtsferien am kommenden Montag (11.01.2021) geäußert. Dann gilt: 

  • bis zum 29.01.2021 kein Präsenzunterricht, stattdessen verpflichtender Distanzunterricht in allen Schularten und allen Jahrgangsstufen
  • für Schüler der Klassen 1-6 wird eine Notbetreuung angeboten
  • die Faschingsferien (15.02. - 19.02.) entfallen, stattdessen findet eine zusätzliche Unterrichtswoche statt (nach Möglichkeit dann wieder im Präsenzunterricht)

Daraus ergeben sich folgende Konsequenzen für Prüfungen etc.:

  • die Anzahl der Schulaufgaben in den Klassen 5-10 an Realschulen und Gymnasien wird reduziert 
  • auch für die 4. Klassen an Grundschulen werden die Prüfungen vor dem Übertritt auf eine weiterführende Schule auf 14 Stück reduziert
  • in allen Schularten werden die Abschlussprüfungen nach hinten verschoben
    (Details werden noch mit den Schulverbänden abgesprochen)
  • Zwischenzeugnisse gibt es ebenfalls erst später, am 05.03.2021
  • wenn eine Rückkehr zum Präsenzunterricht wieder möglich ist, wird es auch wieder Brückenangebote für Schüler geben, die noch Schwierigkeiten/ Nachholbedarf haben 

Update vom 06.01.21: Der bayerische Ministerrat hat am Mittag über das weitere Vorgehen in Sachen Corona-Pandemie beraten. Die gestern von Bund und Länder beschlossenen Maßnahmen sollen so umgesetzt werden. Zusätzlich hat Ministerpräsident Markus Söder einige Ergänzungen angeführt:

  • Ergänzend zur Vertiefung der Kontaktbeschränkungen gilt: Für die private Kinderbetreuung (für Kinder unter 14 Jahren) ist eine feste Kontaktfamilie erlaubt.
  • Bis zum 31. Januar sollen Kitas und Schulen geschlossen bleiben. Der entfallende Präsenzunterricht soll in den Faschingsferien nachgeholt werden. 
  • Im Einzelhandel werden "Click & Collect"/ "Call & Collect"-Angebote erlaubt.  Bedingung dafür ist die Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen und die Nutzung von FFP2-Masken.
  • Touristische Tagesauflüge werden in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz ab 200 auf einen Radius von 15km um den Wohnort beschränkt. Von der Regelung sind somit aktuell keine Städte und Landkreise im Allgäu betroffen. 

Den Bericht aus der Kabinettssitzung finden Sie hier.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten am 05. Januar in einer Schaltkonferenz neue Corona-Maßnahmen ab dem 11. Januar beschlossen. Der Corona-Gipfel hatte sich zunächst mehrfach verzögert, weil weitere vorbereitende Gespräche nötig gewesen waren.

Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick:

  • Der im Dezember beschlossene Lockdown wird bis zum 31. Januar verlängert. Die Beschlüsse werden teils weiter verschärft.
  • Die Maßnahmen der Länder in Sachen Kitas und Schulen bleiben bis Ende Januar bestehen. Das Kinderkrankengeld soll je Elternteil um 10 Tage ergänzt werden. Und zwar nicht nur, wenn das eigene Kind krank ist, sondern auch wenn es corona-bedingt keinen oder einen eingeschränkten Zugang zu den Betreuungsangeboten gibt.
  • Private Zusammenkünfte werden auf Angehörige des eigenen Hausstands und eine weitere Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, beschränkt. 
  • In Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz ab 200 wird der Bewegungsradius reduziert. Und zwar auf 15 Kilometer rund um den Wohnort. Dieser Radius darf ohne einen triftigen Grund (z.B. Arbeit oder Arztbesuche) nicht überschritten werden. 
  • Bei der Einreise aus Risikogebieten setzen Bund und Länder auf eine sogenannte Doppel-Test-Strategie, d.h. für Reisende gilt - wie in Bayern bereits der Fall - eine Testpflicht bei der Einreise. Ab dem fünften Tag kann die Quarantäne dann durch einen negativen Corona-Test beendet werden.
  • Betriebskantinen sollen schließen, sofern die Arbeitsabläufe das erlauben. 

Die Beschlüsse der jüngsten Konferenz von Bund und Länder  finden Sie hier im Wortlaut.

Für den 25. Januar sind erneute Beratungen über das weitere Vorgehen geplant.

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