Special Wirtschaft im Allgäu SPECIAL

Weiler-Simmerberg
Das Bier fürs Oktoberfest reift

Noch sind es gut fünf Wochen bis zum Fassanstich beim 8. Westallgäuer Oktoberfest in Weiler. Die wichtigste Zutat ist im Werden: In den kupfernen Sudkesseln der Postbrauerei in Weiler reift das «Wiesn Märzen». Insgesamt 240 Hektoliter davon setzt das Familienunternehmen ab, ein Drittel davon beim Oktoberfest.

Das «Wiesn Märzen» hat die Postbrauerei vor acht Jahren zum 1. Oktoberfest in Weiler auf den Markt gebracht. Es erfreut sich seitdem «großer Beliebtheit», wie Brauereichef Herbert Zinth erklärt. Oktoberfest-Bier darf der Gerstensaft sich zwar nicht nennen - der Begriff ist für die Münchner Brauereien reserviert - aber er hat alles, was die berühmteren Vorbilder aus München ausmacht: Das Wiesn Märzen hat eine höhere Stammwürze als normales Bier. Es sind zudem verschiedene Malze dabei, die in Pils oder Exportbier nicht eingebraut werden. Das Bier bekommt dadurch seinen kräftige Farbe und den typischen vollmundigen Geschmack. Die genaue Rezeptur ist im Übrigen Sache des Braumeisters. Abgefüllt wird das «Wiesn Märzen» in Fässer und 0,5-Liter Flaschen. So ist es bereits jetzt im Handel zu finden.

Drei Sude braut das Unternehmen von seiner Spezialität. Jeder hat 80 Hektoliter. Ein Sud wird komplett für das Oktoberfest benötigt. Dort kommt das «Wiesn Märzn» über eine gekühlte Leitung direkt aus der Brauerei. «Das dürfte wohl einmalig sein», sagt Joachim Zwerger, Vorsitzender des Fördervereins des FV Weiler. Vertreten ist beim Oktoberfest im Übrigen auch die zweite Brauerei aus der Marktgemeinde: Die Simmerberger Aktienbrauerei liefert ihr «Rödler»-Bier. Zum 9. Mal veranstalten die Fußballer zusammen mit ihrem Förderverein ein Oktoberfest in der Marktgemeinde, bei der Premiere 2001 noch als «Weilerer Oktoberfest», seit acht Jahren als «Westallgäuer Oktoberfest». Die Veranstalter verstehen es als Ereignis für die ganze Region. Der Besuch Tausender Gäste gibt ihnen Recht.

Gegen das große Original wollen die Weilerer weiter mit «gemütlicher Atmosphäre», «gutem Service» und «kalkulierbaren Kosten» punkten, wie Zwerger erläutert. So ist an drei der vier Abenden der Eintritt ins Festzelt frei. Zudem kommt die Maß Bier für 5,80 Euro auf den Tisch, in München kostet sie acht Euro und mehr. Dafür gibts bei der Festeröffnung in Weiler fast schon ein preisgünstiges Paket aus Essen und Trinken.

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