Dschihad
Das Allgäu als Terror-Nest? - Ein Kommentar von AZ-Redakteurin Stefanie Heckel

Man möchte meinen, das Allgäu ist ein Hort des Horrors. David G. aus Kempten, gestorben vor über einem Jahr als IS-Kämpfer nahe Aleppo. Sein Freund Erhan A., im vergangenen Oktober in die Türkei ausgewiesen wegen seiner Sympathie für den syrischen Terror. Und nun auch noch eine mutmaßliche 'Dschihad-Braut' aus Immenstadt, die ihre Kinder in den Krieg entführte und einen entsetzten Vater allein zurückließ.

Obendrein weiterhin zehn Salafisten in und um Kempten, die für die Menschenverachtung und das Morden in Syrien schwärmen. Das Allgäu, ein Terroristen-Nest? Trotz allem: Nein. Denn die Allgäuer Islamistenszene ist nach wie vor klein - und gut beobachtet. Von den Sicherheitsbehörden, aber auch von vielen Allgäuern, die den Radikalen und dem Terror etwas entgegensetzen wollen.

Das wurde etwa vor ein paar Wochen bei einer Diskussion zum Salafismus und zum Dschihad in Kempten deutlich. Mega-Terror made in heiler Welt, das gibt einen besonderen Kitzel, in vielen Medien. Ein Abbild der Wirklichkeit ist es nicht. Wachsamkeit, aber nicht Hysterie ist das Gebot der Stunde.

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