Kempten
Dankeschön für «Seelsorge am Nächsten»

Kein Platz war mehr frei beim Neujahrsempfang in der Pfarrei Christi Himmelfahrt. Ein Dankeschön an die Pfarrgemeinde sollte diese Einladung sein, gleichzeitig auch Motivation, um weitere Aufgaben zu meistern, wie die Arbeit am und für den Nächsten, sagte Erich Dietrich, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates.

Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende betonte auch: «Christ sein heißt, seinen Glauben deutlich nach außen tragen und seine eigenen Stärken einbringen.» Eben dies würden die unterschiedlichen Arbeitskreise, die Projektgruppen, die Mitglieder der Gebetsstunde und all die ehrenamtlich Tätigen unter Beweis stellen.

«Seelsorge am Nächsten» nannte Pater Jan Bloch diesen Einsatz. Beispielsweise bei Besuchen kranker Menschen oder in Altenheimen. Dies bedeute «mit fürsorglichem Engagement seinen Mitmenschen gegenübertreten, die Herzen für andere öffnen.» Zur Identifizierung mit dem christlichen Glauben gehöre aber auch Toleranz gegenüber anderen Glaubensrichtungen, das Einstehen für Gerechtigkeit und Frieden, so der Geistliche.

Problem Baumängel

Bedauerlich fand es Kirchenpfleger Willibald Herz, dass sich im vergangenen Jahr «trotz intensiver Bemühungen in Sachen Behebung der gravierendsten Baumängel im Pfarrzentrum nichts bewegt hat.» So seien an der Straßenseite die fehlenden Glasscheiben noch immer durch Sperrholzplatten ersetzt und die Treppe zum Eingangsbereich der Kirche mit Holzbalken behelfsmäßig abgestützt. Von den zuständigen Stellen der Diözese, dem Projekt-Management und dem Immobilieninfrastruktur-Management sei man leider immer wieder vertröstet worden. Zu den weiteren Aufgaben des Kirchenpflegers gehöre auch, «finanzielle Angelegenheiten der Kirchenstiftung» zu erledigen. Leider sei auch da im Jahr 2009 «der Zuschuss der Diözese zum Ausgleich des ordentlichen Haushalts um rund 10000 Euro geringer ausgefallen als im Vorjahr.

Umso mehr sei man also auf das Opfergeld aus den wöchentlichen Kollekten und auf sonstige Spenden angewiesen.

Nach 15 Jahren Ministranten-Zeit wurde Michael Haupt von Katja Hold verabschiedet. Auf den 23-Jährigen warten berufliche Aufgaben als Mediengestalter. Mit Mittelalterlichen Weisen und einem Pilgerlied aus dem 12. Jahrhundert umrahmte die Musikgruppe «Flaxdanz» die Veranstaltung.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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