Special Wintersport im AllgäuSPECIAL

Tourismus
Dank Kunstschnee recht gute Wintersaison-Bilanz der Allgäuer Liftbetreiber

Unterm Strich sind die meisten Allgäuer Liftbetreiber recht zufrieden mit der zu Ende gehenden Wintersaison. Trotz unterdurchschnittlicher Naturschnee-Mengen konnte dank Beschneiungen vielerorts von Anfang Dezember bis in den März hinein Wintersport betrieben werden. In den höher gelegenen Skigebieten laufen bei besten Pistenverhältnissen die Lifte immer noch. Doch Anfang/Mitte April endet auch dort zumeist die Saison. Am Nebelhorn und voraussichtlich am Grasgehren soll erst am 1. Mai Schluss sein.

Früher und guter Start

Stimmen aus einigen Allgäuer Wintersportgebieten

Ostallgäuer Bergbahnen: Müsste er für die gesamte Saison eine Schulnote vergeben, würde er sie «befriedigend» nennen, sagt Franz Bucher (Bergbahn Buching, Breitenbergbahn und Tegelbergbahn/Ostallgäu). Ausgesprochen gut sei es im Dezember und in den Weihnachtsferien gelaufen, in Buching aber müsse man die Faschingswoche als «Totalausfall» verbuchen, bedauert Geschäftsführer Bucher.

Oberstdorf/Kleinwalsertal: Geschäftsführer Augustin Kröll (Fellhorn/Kanzelwand, Walmendingerhorn, Ifen) ist unterm Strich bisher recht zufrieden. Das Ergebnis werde im Gebiet Fellhorn/Kanzelwand wohl ähnlich ausfallen wie 2009/10. Am Ifen und Walmendingerhorn sei das Ergebnis etwa drei Prozent schlechter als im Vorjahr.

Die Saison, so Kröll, habe einmal mehr die Notwendigkeit von Beschneiungsanlagen unter Beweis gestellt. Denn: «Ohne Kunstschnee hätten wohl viele Skigebiete im Allgäu schon nach dem Dezember den Betrieb einstellen müssen.» Auffällig sei die Trockenheit vor allem im Februar und März gewesen.

Nebelhornbahn/Oberstdorf: Sehr zufrieden ist Betriebschef Alfred Spötzl mit der Saison: «Viele Sonnentage haben uns ein gutes Betriebsergebnis beschert». Gut angenommen wurde nach seinen Worten auch die Rodelbahn ab der Seealpe.

Hörnergruppe/Oberallgäu: Laut Cornelia Leicht von der Hörnerbahn in Bolsterlang hat sich nach einem «hervorragenden Dezember 2010» ein Januarloch aufgetan. Die Faschingssaison sei «befriedigend» gewesen.

Jetzt herrschten zwar immer noch gute Pistenverhältnisse, doch es gelinge scheinbar nicht mehr, im «grünen Umfeld» die hervorragend beschneiten Pisten gut zu verkaufen. Leicht: «Für mich eindeutig eine überaus wichtige Aufgabe der Allgäu GmbH.»

Buronlifte/Wertach: Das kleine Oberallgäuer Skigebiet hatte bisher auf Kunstschnee verzichtet, hat in der dort mittlerweile beendeten Saison aber den unteren Bereich mit Wasser aus dem Grüntensee beschneit. Insgesamt sei man auf 65 Betriebstage gekommen, berichtet Geschäftsführer Robert Römer. Unterm Strich zeigt er sich recht zufrieden - vor allem wegen der guten Weihnachtsferien. Es werde angestrebt, die Beschneiung weiter auszubauen.

Mehr Übernachtungen

Laut Simone Zehnpfennig von der Allgäu GmbH hat man bei den Gäste-Übernachtungen allein im Januar dieses Jahres ein Plus von 7,5 Prozent verbucht.

Dank Beschneiungsanlagen habe sich das Allgäu zwischenzeitlich einen Namen als schneesicheres Wintersport-Gebiet gemacht, sagt Zehnpfennig. Der Verkauf der «Superschnee»-Saisonskipässe habe um sechs Prozent zugenommen.

aktueller Wintersportbericht:

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