Durach
Daniel Mohr: «Die Nervosität ist groß»

Daniel Mohr kann den morgigen Sonntag kaum erwarten. Das wird der ereignisreichste Tag im Fußballer-Leben des 21-Jährigen vom Bezirksoberligisten VfB Durach. Denn ab 19.30 Uhr wird er mit einer Schwabenauswahl zur Eröffnung der neuen «Impuls Arena» in Augsburg gegen den Zweitligisten FC Augsburg spielen.

«Ich freue mich riesig auf das Spiel. Aber gleichzeitig bin ich nervös und angespannt», sagt Mohr vor seinem großen Auftritt, bei dem an die 20000 Zuschauer erwartet werden. Nachdem der Mittelfeldspieler vor zwei Wochen von den Lesern der AZ als einer von fünf Kandidaten aus dem Raum Kempten in die Schwabenauswahl gewählt wurde, hat er einiges erlebt. «Viele Freunde und Mitspieler haben mich angerufen und mir gratuliert. Ich werde oft darauf angesprochen», sagt Mohr.

Taktik wird nicht verraten

Obwohl der VfB Durach noch mitten in der Vorbereitung auf die am 8. August beginnende Saison ist, fühlt sich Mohr fit für die Auswahl. «Wir hatten schon einige Testspiele, das passt», sagt Mohr.

Mit seinen Mitspielern der Schwabenauswahl hat er ebenfalls schon eine Trainingseinheit absolviert: Am vergangenen Mittwoch (wir berichteten) trafen sich die Auserwählten mit ihrem Trainer Reinhard Klante auf dem Trainingsgelände des FC Augsburg. «Wir haben ein lockeres Spielchen gemacht und der Trainer hat uns die Taktik für Sonntag erläutert. Aber die verrate ich natürlich nicht», schmunzelt Mohr.

Tipp von Trainer Peter Christl

Aus Durach wird sich morgen eine regelrechte Karawane in Richtung Augsburg bewegen. «Mama, Papa, Schwester, Onkel, Tante, Oma und meine Freundin Sabine werden kommen. Wir werden wohl mit mehreren Autos fahren müssen», verrät Mohr.

Damit in Augsburg für ihn alles rund läuft, hat er einen einfachen Tipp von seinem Duracher Trainer Peter Christl bekommen: «Spiel einfach so wie immer, dann wird das schon klappen.»

Das sollte für Mohr zu schaffen sein. Er hofft jetzt nur, dass seine Mitspieler nach dem Spiel nicht sauer auf ihn sind. «Blamiere bitte nicht unseren Verein», hatten diese zu ihm gesagt. Dafür, dass dieser Fall nicht eintritt, will er «alles geben».

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