Hochwasserschutz
Damm rückt in greifbare Nähe

Mit einem einstimmigen Beschluss hat der Gemeinderat Friesenried bei seiner jüngsten Sitzung den nahezu 3,5 Millionen Euro teuren Hochwasserschutzbau für Blöcktach auf den Weg gebracht. Klaus Bäumler vom federführenden Ingenieurbüro stellte die einzelnen Bauabschnitte der Rinnenverlegung westlich von Blöcktach mit Damm sowie die notwendige Verrohrung im Ortsbereich detailliert vor. Großes Interesse und viele Rückfragen lösten die technischen Details des Dammes und des Betonbauwerkes zur Durchflussregulierung bei den Ratsmitgliedern aus. Der Damm, mit einer Länge von 150 Metern und einer maximalen Höhe von zehn Metern, werde für 150 000 Kubikmeter Wasser Stauvolumen ausreichend sein. Gemeinsam mit Toni Immler, dem Planer der ökologischen Seite des Projektes, machte Bäumler dem Gemeinderat eindringlich klar, dass Verzögerungen bei der Planfeststellung über das Jahresende hinaus zu deutlichen Zuschusssenkungen führen.

Ein Bündel Probleme hatte der TSV-Vereinsvorsitzende Hans Peter Refle dabei. Zu klein sei der Lagerbereich der TSV-Gaststätte im Turnhallenbau. Deshalb schlug er vor, den jetzigen Ballraum in einen Anbau an der Halle zu verlegen. Dies würde nicht nur innen rund zehn Quadratmeter Fläche bringen. Auch müssten die Spieler mit ihren dreckigen Fußballschuhen nicht ständig durch die Halle laufen. Gerum beauftragte Refle, einen Kostenvoranschlag und mögliche Eigenleistungen zu erarbeiten.

Ein andauerndes Übel sind laut Vereinsvorsitzendem aber auch die vor zwei Jahren renovierten Tennisplätze, wo Wasser bei anhaltendem Regen nicht ablaufe und die Plätze dadurch beschädigt würden. Eine Lösung durch die Ableitung des Wassers in den Kanal würde dafür erarbeitet, versprach Gerum.

Ihre nach eigenen Aussagen schlimmsten Befürchtungen sahen die Gemeinderäte noch übertroffen, als Gerum den Kostenvoranschlag für den Skaterplatz vorstellte. 28500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer sollen die notwendigen Arbeiten kosten, wobei Eigenleistungen höchstens in Höhe von etwa 3000 Euro denkbar wären. Hinzu käme noch das Grundstück in Höhe von etwa 47000 Euro.Einige Gemeinderäte bezeichneten diese Variante als unbezahlbar und regten an, andere Lösungen genauer zu untersuchen.

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