Marktoberdorf
Damit die Gesellschaft in Schwung bleibt

Die öffentlichen Kassen sind leer. Gleichzeitig st Eine große Kraft mit viel Herzblut Landrat Johann Fleschhut maß dem Ehrenamt eine große Kraft bei. Von Bürgermeistern in kleineren Gemeinden über den Pfarrgemeinderat bis hin zu den rund 100 Feuerwehren, dem Roten Kreuz und den zahlreichen Vereinen - vieles geschehe bereits ehrenamtlich. Viel «Herzblut» stecke in deren Arbeit. Nun gelte es, weitere Männer und Frauen dafür zu begeistern. Denn die Gesellschaft entwickle sich: Familien würden oft instabiler. Ihnen Halt zu geben sei eine der vielen Aufgaben. Die Gesellschaft werde auch älter. Viele weitere Hilfestellungen würden in Zukunft notwendig. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Bündelung der Organisation des Ehrenamts Erfolge zeitigen werde. Die Europäische Union fördere das neu geschaffene Kompetenzzentrum mit 112000 Euro für drei Jahre. Landkreis und BRK teilen sich die weiteren Kosten.

Netzwerk sozialer Leistungen mit vielen «Kümmerern»

Beim Bayerischen Roten Kreuz angesiedelt ist die Ehrenamtsbörse «Schwungrad». Sowohl Christa Prinzessin von Thurn und Taxis als Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes als auch Barbara Strobel, Vorsitzende des BRK Ostallgäu, begrüßten ausdrücklich noch einmal, dass das Freiwilligenzentrum «Schwungrad» beim BRK beheimatet ist. «Wir brauchen Kümmerer», sagte die BRK-Präsidentin, viele helfende Hände und ein Netzwerk der sozialen Leistungen. Hauptamtliche müssten mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten. «Wir sind Anlaufstelle für Menschen, die helfen wollen», so Strobel. Für jeden gebe es eine passende Aufgabe.

Beratung und Vermittlung als Hauptaufgabe

Als Leiterin des Freiwilligenzentrums stellte Sabine Weißfuß noch einmal dessen Aufgaben und Ziele vor: die Beratung und Vermittlung Ehrenamtlicher, die Unterstützung projektbezogener Arbeit, eigene Projekte und die Vernetzung. Auch Schulungen Ehrenamtlicher sollen ein Schwerpunkt werden. Außerdem sollen mehr Jugendliche fürs Ehrenamt in den Bereichen Soziales und Ökologie begeistert werden.

Umrahmt wurde die Feierstunde von kleinen Aufführungen der Theaterschule «mobile» und von einem Jazzquartett um Harald Rüschenbaum.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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