Special Wirtschaft im Allgäu SPECIAL

Lindau
Continental beginnt mit Bau

Der Automobilzulieferer Continental hat mit dem Bau eines Büro- und Werkstattgebäudes in Lindau begonnen. Dort werden die bisher auf zwei Standorte verteilten Mitarbeiter des Unternehmens unter einem Dach zusammengeführt.

Oberbürgermeisterin Petra Meier to Bernd-Seidl begrüßte die «Investitionsentscheidung in schwierigen Zeiten» als «ein tolles Bekenntnis von Continental zum Standort Lindau». Auch Amrei Drechsler, Geschäftsführerin der A.D.C. GmbH und Leiterin des Segments Fahrerassistenzsysteme, unterstrich die Wichtigkeit, die Ingenieure und Experten am Standort in der Peter-Dornier-Straße zusammenzuführen. «Die zusätzlichen Büro- und Werkstatträume werden die Arbeitsbedingungen unserer rund 300 Mitarbeiter am Standort Lindau wesentlich verbessern.» Ein gemeinsamer Standort werde die Zusammenarbeit der Teams erleichtern. Continental habe viel vor. Drechsler: «Der Markt der Fahrerassistenzsysteme wächst stark und unser Ziel ist, dass alle Fahrzeugklassen mit Fahrerassistenzsystemen ausgerüstet werden.»

Derzeit entwickeln die Experten in Lindau an zwei Standorten: dem Sitz des Continental-Segments Fahrerassistenzsysteme (A.D.C. GmbH) und dem seit der Übernahme von Siemens VDO dazugekommenen Standort, der nun um ein Gebäude erweitert wird.

Auf einer Gesamtgrundstücksfläche von 22000 Quadratmetern entsteht neben dem existierenden Gebäude ein knapp 90 Meter langer Bürokomplex, der auf vier Stockwerken 4834 Quadratmeter Fläche bietet. Dies schafft Raum für 250 Arbeitsplätze in Büros sowie eine gemeinsame Kantine für alle Lin-dauer Mitarbeiter. Eine Photovoltaikanlage mit 30 Kilowattstunden Leistung ist auf dem Dach des Bürogebäudes geplant. Vorgesehen ist, dass der Rohbau bis Ende Januar 2010 fertiggestellt ist. Im August 2010 sollen die Mitarbeiter in ihre neuen Büros umziehen.

Als Erweiterung des bestehenden Werkstattgebäudes entstehen auf zwei Geschossen 894 Quadratmeter neue Werkstattfläche. Diese bieten Platz für Werkstatträume, Lager und vier Messlabors. Außerdem besteht die Möglichkeit, abgeschlossene Parkflächen für Erlkönige zu schaffen - diese noch geheimen Vorserienmodelle müssen während der Zeit, in der in Lindau Fahrerassistenzsysteme erprobt werden, besonders geschützt werden.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen