Marktoberdorf
Container beenden Raumnot in Kinderhorten

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Die Nachfrage nach der Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder im Kinderhort steigt stetig. Daher hatte sich der Stadtrat bereits im Mai für eine Erweiterung des Angebotes ausgesprochen. 50 neue Plätze entstehen gerade im Hof der Grundschule St. Martin: 19 Container mit einer Fläche von rund 300 Quadratmetern auf zwei Stockwerken wurden dort gestern aufgebaut. Drei Jahre lang sollen sie stehen bleiben.

Mit den 50 bereits bestehenden Hortplätzen im Schulgebäude sind damit 100 Plätze verfügbar. Aktuell sind 76 Kinder (Vorjahr 47) in St. Martin angemeldet. Auch die dem Kindergarten St. Magnus angegliederten Hortgruppen wachsen. Dort können insgesamt 60 Kinder der Adalbert-Stifter-Schule betreut werden, wenn ab Mitte September die dafür vorgesehenen 14 Container aufgestellt sein werden. 40 Kinder wurden dort bereits im vergangenen Schuljahr in einem Raum über der Turnhalle und einem im Keller nach dem Unterricht betreut. 47 Kinder sind schon jetzt für das kommende Schuljahr angemeldet.

Teils angemietet und teils angekauft

Angemietet hat die Stadt die Container auf dem Schulareal St. Martin. Sie werden elektrisch beheizt, enthalten unter anderem zwei Gruppenräume, zwei Intensivräume, eine Küche, einen Therapieraum und ein Büro für die Hortleitung. Angekauft wurden dagegen die 14 eingeschossigen Container (250 Quadratmeter), die im Bereich der Adalbert-Stifter-Schule aufgebaut werden. 40 Plätze können dort laut Bauamt geschaffen werden. Insgesamt wurden für die Horte im diesjährigen Stadthaushalt 160000 Euro eingeplant. Wie die Leiterin des Kinderhorts St. Martin, Martina Schwarzmann, erläutert, werden die drei altersgemischten Gruppen teils von 11 bis 14 Uhr und teils von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein. Die Kinder kommen direkt im Anschluss an den Unterricht in den Hort und essen dort auch gemeinsam zu Mittag.

Sie können etwas von zu Hause mitbringen oder für 2,80 Euro ein Essen bestellen, das von einem Bistro angeliefert wird.

Hilfe bei Hausaufgaben und Freizeitprogramm

Bei den Hausaufgaben können sie - außer freitags - Unterstützung bekommen. Danach ist ein pädagogisches Programm wie gemeinsam backen und basteln oder auch Bewegung draußen oder in der Turnhalle angesagt. Für eine vierte Gruppe ist im St.-Martin-Hort bereits jetzt Platz eingeplant.

Zukunftsweisende Entscheidungen stehen bevor

Die Container sind eine vorübergehende Lösung der Raumnot. Eine endgültige kann erst kommen, wenn wichtige weitere Entscheidungen über die Marktoberdorfer Grundschulgebäude gefallen sind. In der Überlegung sind ein Neubau oder Umbau der St.-Martin-Schule beziehungsweise eine Erweiterung der Adalbert-Stifter-Schule als Alternative. (sg)

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