Chorwettbewerb Gemischte Ensembles bringen Lieder vieler Sprachen in die Stadt

Internationale Botschafter der Sangeskunst Marktoberdorf | az | Henry Purcells Werk 'I was glad' aus dem 17. Jahrhundert steht beim 10. Internationalen Kammerchorwettbewerb als Pflichtstück für gemischte Chöre auf dem Programm. Darüber hinaus haben sich die Sänger und Sängerinnen ein internationales Programm zusammengestellt, mit dem sie vor die Jury treten. Sie wird von Gudrun Schröfel aus Hannover geleitet. Neben den sieben Frauenchören (sie wurden bereits vorgestellt) sind vom 25. bis 30. Mai sechs gemischte Chöre aus Argentinien, Norwegen, Russland, Deutschland (2) und von den Philippinen zu Gast. Träger des Wettbewerbs ist die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände.

Aus der russischen Stadt Lipetsk kommt ein Kammerchor, der zu den besten Chören des Landes zählt und auch an internationaler Bedeutung gewinnt. Igor Tsilin leitet den Chor, zu dessen Repertoire Werke aus den Bereichen Klassik, Moderne und Kirchenmusik zählen.

In der norwegischen Stadt Hamar hat das Collegium Vocale (Leitung Thomas Caplin) seine Heimat. Die 23 Sänger stammen allerdings aus der gesamten östlichen Region des Landes. In den vergangenen Jahren hat der Chor hervorragende Ergebnisse bei internationalen Chorwettbewerben erzielt.

Zwei Spitzenchöre aus Deutschland sind ebenfalls bei diesem Wettbewerb dabei: Das 'Ensemble vocal' aus Hamburg besteht seit 13 Jahren. Sein Schwerpunkt liegt bei Werken des 20. Jahrhunderts. Die Sänger und Sängerinnen mit ihrem Leiter Cornelius Trantow sind preisverwöhnt. Ihren jüngsten Erfolg feierten sie 2006 in Kiel, wo sie beim Deutschen Chorwettbewerb mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurden.

Mit dem Kammerchor Consono aus Köln kommen 30 Sängerinnen und Sänger zum Wettbewerb, die sich die Erarbeitung weitgehend unbekannter A-cappella-Literatur zeitgenössischer Komponisten verschrieben haben. Auch sie haben sich mit ihrem Dirigenten Harald Jers bereits mehrmals bei Wettbewerben an die Spitze gesungen.

Studenten von den Philippinen

Die philippinische Kultur zu fördern und bekannt zu machen hat sich der Imusicapella-Kammerchor zum Ziel gesetzt. Bereits mehrere internationale Tourneen hat er unternommen und an verschiedenen Wettbewerben in Europa teilgenommen. Der Amateurchor setzt sich aus 18 Studenten zusammen und wird von Tristan Ignacio dirigiert. Er gilt als ein viel versprechender junger Chorleiter der Philippinen.

Vom anderen Ende der Welt reist der Coro Universitario de Mendoza mit seinem Dirigenten Silvana Vellesi an. Er ist kultureller Botschafter der argentinischen Cuyo National Universität und hat seine Stimmen bereits in renommierten Konzerthäusern und bei internationalen Wettbewerben erklingen lassen.

Der Wettbewerb für die gemischten Chöre beginnt am Samstag, 26. Mai, um 9.30 Uhr im Modeon. Am Sonntag, 27. Mai, findet um 10.30 Uhr im Modeon eine Chormatinee statt, bei der alle 13 Chöre mit einem Kürteil je zehn Minuten lang zu hören sein werden.

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