Volleyball
Charmantes Team will attraktiv spielen

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Die Bundesliga-Volleyballerinnen des Allgäu-Teams wollen mehr. Nach Rang zehn in der Vorsaison heißt das Saisonziel 'einstelliger Tabellenplatz'. Zum Saisonauftakt müssen die Sonthoferinnen am Samstag in Hamburg ran. Coach Andi Wilhelm über den Stand der Dinge vor dem ersten Match. Saisonziel Jedes Jahr ein Stück besser werden, sagt Wilhelm. 'Heuer peilen wir einen einstelligen Tabellenplatz an'.

Stärken Im Angriff und in der Annahme könne das Allgäu-Team mit den etablierten Mannschaften mithalten. Auch kämpferisch hätten seine Spielerinnen einiges zu bieten. Fünf von sechs Spielen gewann das Team im vergangenen Jahr im Tiebreak des fünften Satzes.

Schwächen 'Wir machen zu wenig Blockpunkte', berichtet Wilhelm. Und im Aufschlag gibt es noch zu viele Fehler.

Die neuen Spielerinnen Marina Novosell (Diagonal/23) kam aus Klagenfurt, Zuspielerin Liv Sauer-Fortes (20) vom VC Wiesbaden, Sandra Ittlinger (Außenangriff/15) vom SC Gröbenzell, Anne Klewin (Mittelblock/22) vom SV Lohhof, Viktoria Spätauf (19/Außenangriff) vom Post SV Wien. Nicht mehr dabei sind Norisha Campbell, Judit Bercés und Marlene Wieth.

Die Rolle von Kapitän Lina Meyer 'Sehr wichtig', sagt Wilhelm. Neben ihren spielerischen Qualitäten und ihrem Kampfgeist sei sie Vorbild für die Jüngeren auf dem Feld. Auch ihr Engagement vor und nach dem Training sei beispielhaft.

Die Zuschauer 'Oft wichtiger als meine', lässt der 40-jährige Trainer wissen. Die Unterstützung sei gigantisch. Auch nach Niederlagen seien die Fans immer wieder gekommen. Im Schnitt waren es zwischen 700 und 800 in der vergangenen Saison.

Die Philospohie des Trainers Volleyball leben und sehr viel Spaß haben. Ein schnelles, attraktives und auch riskantes Spiel sowie die Spielerinnen im Training, Spiel und außerhalb des Feldes 'mit viel Herz begleiten'.

Das mittelfristige Konzept 'Jedes Jahr besser werden und dafür sorgen, dass auch die Rahmenbedingungen und Strukturen mitwachsen', sagt Wilhelm. Ferner sollen Jungendspielerinnen aus dem eigenen Leistungszentrum frühzeitig ins Training und in den Spielbetrieb integriert werden. Wilhelm will Volleyball im Allgäu 'auf einer breiten und erfolgreichen Basis etablieren', und Botschafter für das Allgäu sein.

Der este Gegner Der VT Aurubis Hamburg sei 'ein ganz harter Brocken' und einer der wenigen Vereine, der sich Profi-Volleyball über zwölf Monate leisten könne. Vermessen wäre es zu glauben, dass nach dem dramatischen 3:2-Erfolg im Heimspiel gegen den letztjährigen Vierten wieder von einem Sieg auszugehen sei.

Etat Zwischen 150 000 und 200 000 Euro. Im Vergleich: Die Spitzenteams haben pro Saison zwischen 500 000 und eine Million Euro zur Verfügung.

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