Marktoberdorf
Busbahnhof erst in zwei Jahren fertig

Ein Busbahnhof und ein Parkdeck auf dem Gelände zwischen Bahnhof und Fendt-Kreisverkehr werden wohl frühestens ab 2010 verwirklicht. Die Architektin Petra Schober informierte im Stadtentwicklungsausschuss am Montag über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen.

Vor einem Jahr bereits war der geplante Architektenwettbewerb für die Neugestaltung des Geländes Thema im Stadtrat. Damals war man sich einig, möglichst zügig den Ideenwettbewerb zu starten. Heuer sollte dann die Umsetzung beginnen. Doch es kam anders: Das Grundstück, das die Stadt von der Bahn gekauft hatte, erwies sich mit rund 15000 Quadratmetern als zu klein. 950 Quadratmeter fehlten. Nun lobte Stadtbaumeister Peter Münsch, dass die Bahn ungewöhnlich schnell den fehlenden Grund angeboten habe. Innerhalb von sechs Wochen erhielt man die Antwort: Das zusätzliche Grundstück sei freigegeben. Nun könne man bei der Planung in die Vollen gehen.

Gebiet für die Ideensuche deutlich verkleinert

Für den Busbahnhof bedeutet dies, dass man in einem Architektenwettbewerb Ideen sucht. Deutlich verkleinert wurde aber das Umfeld, für das man Vorschläge sucht. Früher war es das Gebiet vom Kaufmarkt bis zum Fendt-Heizwerk - einschließlich der Flächen westlich der Bahn. Nun beschränkt sich der Wettbewerb auf die Fläche zwischen Bahnhof und Kreisel. Gespräche mit der Verwaltung und in der Lenkungsgruppe Innenstadt hätten zu der Verkleinerung geführt.

Nördlich des Bahnhofs gibt es vor allem zwei Ziele: Platz für einen Busbahnhof mit mindestens sieben Spuren finden und auf einem Parkdeck Platz für möglichst viele Autos schaffen. Eine Mindestvorgabe für das Parkdeck werde sich auch aus dem Verkehrsgutachten ergeben. Wichtig sei, dass das ganze gut städtebaulich passe. Denn das Parkdeck könnte durchaus ein 50 bis 60 Meter langes Gebäude werden.

Weitere Anforderungen sind Taxistellplätze, Halteflächen für Autofahrer, die Zugfahrer abholen, sowie Fahrradstellplätze.

Ausführlich ging Schober auf verschiedene Wettbewerbsformen ein. Ziel sei durch das Verfahren rund 40 bis 50 Ideen zu erhalten, aus denen man die besten auswählt. Die Kosten für den Wettbewerb von rund 120000 Euro seien die günstigste Möglichkeit, um eine solche Vielfalt zu bekommen. Bis Mitte Februar, so Schobers Zeitplan, sollte die Jury eine Entscheidung treffen. Dann liege es an Verwaltung und Stadtrat, wie schnell das Vorhaben umgesetzt wird. Münsch geht davon aus, dass der Busbahnhof mit Parkdeck frühestens 2011 fertig sein wird.

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