Bund Naturschutz
Bund Naturschutz: Umwelt mobil feiert Zehnjähriges am Alp-See-Haus in Bühl

'Schau mal. Der Biberschwanz fühlt sich ja echt eklig an', sagt die kleine Mona. Zusammen mit ihren Freundinnen Lilly, Ronja und Paula ist die Zehnjährige zum Alp-See-Haus nach Bühl gekommen. Dort ist an diesem Nachmittag beim Bund Naturschutz einiges geboten: 'Umwelt mobil' (UMO) feiert sein zehnjähriges Bestehen und das neue Naturerlebniszentrum stellt sich mit einem großen Rahmenprogramm vor. Eine Quiz-Rallye, ein Osternest aus Naturmaterialien und ein Auftritt von Clowns sind nur einige der Angebote.

Mona und ihre Freundinnen erkunden für die Rallye gerade die Forscherstation zur Wasserwelt. 'Es ist super hier. Man kann so viele interessante Sachen entdecken', schwärmt sie und ist überzeugt: 'Das sollte es öfter geben.'

Tatsächlich gibt es Aktionen zu verschiedenen Forscherthemen rund ums Thema Umwelt und Natur öfters. Seit zehn Jahren tourt der Bund Naturschutz (BN) mit seinem Projekt 'Umwelt mobil' durch die ganze Region, und besucht damit Schulen und Kindergärten.

Wie beliebt das UMO ist, zeigen die Fakten, die Julia Wehnert, Geschäftsführerin der Kreisgruppe Kempten-Oberallgäu, bei der Jubiläumsfeier präsentiert: 'Wir bieten jährlich zwischen 200 und 250 Führungen an. Wenn wir das Programm im März raus geben, sind wir im Juni meist ausgebucht.'

Laut Richard Mergner, Landesbeauftragter des BN in Bayern, werde es immer wichtiger, in die Umweltbildung zu investieren. 'Umfragen zufolge sind 50 Prozent der Kinder noch nie richtig im Wald gewesen. Unmittelbarer Bezug zur Natur geht langsam verloren.' Umso wichtiger sei es, dass Projekte wie das UMO gefördert werden.

Dieser Ansicht ist auch Landrat Gebhard Kaiser: 'Es ist wichtig, dass wir unsere Umwelt begreifbar machen.' Doch auch im Hinblick auf den Tourismus werde Umweltbildung ein wichtigeres Thema, wie Andreas Güthler, Beauftragter für das Naturerlebniszentrum, hervorhebt. 'Im Allgäu besteht ein großes Potenzial. Hier kann man Natur noch hautnah erleben.'

Die kleine Mona jedenfalls genießt ihr Naturerlebnis in vollen Zügen. Sie hat alle Antworten an ihrer Forscherstation bekommen. Zum Schluss kriegt sie eine gelbe Rübe und darf diese genauso anknabbern, wie der Biber es mit Ästen tut. 'Das macht richtig Spaß', sagt sie mit strahlenden Augen.

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