Biessenhofen
Bürgern das Projekt «Horus» erklärt

Es gehe um «Fair Play» und Informationen für die Bürger, so Nestlé-Werksleiter Thomas Seibert in seiner Begrüßung bei einem Informationsabend, zu dem eine Reihe Biessenhofener Bürger und Bürgermeister Wolfgang Eurisch eingeladen waren. Nach der kurzen Vorstellung des Werkes ging es schnell zum Thema des Abends, dem Nestlé-Projekt Horus in Biessenhofen - benannt nach einem Gott aus der ägyptischen Mythologie und Schutzgott der Kinder.

Horus ist laut Projektleiter Alexander Schleif schon seit 2007 in Planung. Die Baustelle für das 108-Millionen- Euro-Projekt wurde im Dezember 2008 eingerichtet. Damit der Untergrund das massive Bauwerk tragen kann, wurden etwa 3000 «Rüttelstopfsäulen» - ein Fachbegriff für mit Kies verfüllte und verdichtete Bohrlöcher - eingebracht. 300000 Kubikmeter Kies und Boden wurden angeliefert, um das Gelände um drei Meter anzuheben. Ende 2010 will Projektleiter Alexander Schleif die neue Produktionsanlage in Biessenhofen an Werksleiter Thomas Seibert und sein Team übergeben.

Die Tiefbauarbeiten, die demnächst beendet sein werden, führt eine Firma aus der Region aus. Den Hochbau-Auftrag hat eine Baufirma aus Rosenheim an Land gezogen. Die Werks- und die Projektleitung beantworteten auch Fragen. So will man Störungen für die Anwohner durch den zu erwartenden steigenden Lieferverkehr dadurch mildern, indem kein Lastwagen zwischen 22 und 6 Uhr das Werkstor passieren dürfe, erklärte der stellvertretende Werksleiter Stephan Kühn.

Auf dem Neubau werden keine Funkanlagen installiert

Auch sollen keine Funkanlagen auf dem Neubau installiert werden. Der geplante Lärmschutzwall nach Süden wird begrünt und erhält Lärmschutzbetonelemente. Zur Frage nach dem größten anzunehmenden Unfall in der Anlage sagte Projektleiter Schleif, der große Trockensprühturm berge natürlich auch Gefahren.

Diesen werde aber mit modernster Sensortechnik begegnet. Damit könne verhindert werden, dass Feuer oder gar eine Explosion überhaupt entstünden.

«Wir hoffen, dass Sie die Informationen in der Gemeinde weitertragen und mit uns gemeinsam den Neubau, der nicht nur die Kapazität des Werkes erhöht, sondern auch den Standort zukunftssicher macht, begleiten» - mit diesen Worten verabschiedete Werksleiter Thomas Seibert die Gäste. Weitere Informationsveranstaltungen von Nestlé sollen folgen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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