Büchereiteam stößt an seine Grenzen

Waal | cg | Zwei Jahre nach der Wiedereröffnung der Waaler Gemeindebücherei und etwa ein Jahr nach der Einführung eines Computer gestützten Ausleihverfahrens, stoßen die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Bibliothek schon wieder an ihre Grenzen. Bücherei-Leiter Peter Schrey hatte sich deshalb im Namen des ganzen Teams an die Marktgemeinde gewandt.

«Durch die rapide gestiegenen Leserzahlen ist der einzige zurzeit vorhandene PC-Arbeitsplatz während der Ausleihzeiten vollständig ausgelastet», heißt es in dem Schreiben. Telefonisch eingehende Verlängerungswünsche, Vorbestellungen und damit verbundene notwendige Recherchen könnten nicht oder zumindest nicht sofort bearbeitet werden. «Dies beeinträchtigt zunehmend den laufenden Ausleihbetrieb», kritisiert Schrey.

Das Team der Bücherei wünsche sich einen zweiten, netzwerkfähigen Rechner sowie eine weitere Lizenz für das verwendete Computerprogramm, um das Problem zu lösen. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt rund 2600 Euro - 2000 Euro für die Programmlizenz und gut 500 Euro für den neuen Rechner.

Christa Völk lobte die ehrenamtliche Arbeit in der «wunderschön eingerichteten Gemeindebücherei». Sie freute sich, dass die Ausleih- und Besucherzahlen gestiegen sind. Katrin Mohrenweis berichtete von eigenen Besuchen in der Bücherei, bei denen das PC-Problem offensichtlich gewesen sei. Sie sieht die Investition als wichtige Unterstützung für die Kinder und Jugendlichen in der Marktgemeinde.

Auch Clement Stapf meinte, dass man die Mühen des Büchereiteams weiter unterstützen müsse. Markus Madersbacher frage, ob man unbedingt einen neuen PC brauche oder ob auch ein guter Gebrauchter in Frage käme.

Dazu erklärte Schrey, der bei der jüngsten Gemeinderatssitzung Rederecht bekam, dass die Hardware, also der Rechner, das geringste Problem sei: «Wir würden uns auch über einen guten gebrauchten Computer freuen.» Richtig teuer sei dagegen das netzwerkfähige Bibliotheksprogramm, damit man parallel arbeiten könne.

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, die Investition in den nächsten Haushaltsplan mit aufzunehmen. Die Räte votierten dann aber einstimmig für die Anregung von Robert Protschka: Die neue Lizenz soll aus buchhalterischen Gründen zwar erst 2009, aber dann gleich im Januar angeschafft werden. Somit muss das Büchereiteam nicht übermäßig lang darauf warten.

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