Unterthingau | ram
Bücherei will das Bewährte erhalten

Einen Jahresrückblick gab die Leiterin der Gemeinde- und Pfarrbücherei Unterthingau, Rosemarie Schwab, im Marktrat in dessen Jahresabschlusssitzung. Dabei betonte sie, dass die Bücherei «weiterhin erhalten will, was sich bewährt hat». Zu den Aktionen gehörte die Autorenlesung für die Grund- und Hauptschüler des Schulverbandes, die heuer mit dem Kinderbuchautoren Josef Koller aus Schwangau wieder großen Zuspruch fand. Rosemarie Schwab sprach von einem «Lesegenuss» der Koller-Bücher, die zu den am meisten ausgeliehenen Büchern der Acht- bis Elfjährigen gehören.

Die Erwachsenen wählten das Hape Kerkeling-Buch «Ich bin dann mal weg» zu ihrem Favoriten. In zwei Literaturabenden wurden sehr unterschiedliche Werke vorgestellt. Gerade im Hinblick auf die «Bestsellerlisten» sei es notwendig, gute und inhaltsreiche Bücher vorzustellen, meinte Schwab. Weitere Aktivitäten entwickelte die Bücherei im Kindergarten und in den Grundschulen. Auf das Mittelalterfest stellte sie sich mit entsprechendem Lesestoff ein, denn: «Alles Ritterliche war gerade bei den Buben sehr gefragt.» Ferner wurden zwei Bastelnachmittage für Kinder angeboten.

Rekordverdächtig

Rosemarie Schwab redet nicht gern von «Rekorden». Dennoch wurden von der Bücherei heuer erstmals 628 neue Medien eingearbeitet. So war es auch nötig, die zehn Jahre alten Computer durch neue zu ersetzen. Neu angeschafft wurden auch Kassetten und Kopfhörer. Viel Engagement steckten die Verantwortlichen wieder in die Ferienfreizeit und ins Kulturwochenende. Zum Jahresausklang spielte das Bücherei-Team mit den Kleinen ein weihnachtliches Bilderbuchkino. «Viel Energie» erfordert der Krankenbesuchsdienst, der laut Schwab zahlreiche Ehrenamtliche einbindet.

Bürgermeister Wolfgang Schramm betonte, dass sich die Unterthingauer Bücherei weit über ihren eigentlichen Bereich hinaus engagiert. «Dies ist ein unschätzbarer Dienst der gesamten Bücherei», dankte das Gemeindeoberhaupt allen Mitarbeiterinnen sowie den freiwilligen Helferinnen und Helfern.

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