Buchenberg
Buchenbergs prägende Gebäude beleben

Fährt man, von Kempten kommend mit dem Auto auf der Hauptstraße durch den Ort Buchenberg, fallen zunächst zwei Dinge ins Auge: Auf der rechten Seite, gegenüber des Rathauses, liest man an der Wand des Gebäudes zwar den Schriftzug «Gasthaus Kreuz». Die Lichter dort brennen allerdings schon lange nicht mehr. Ein paar Meter weiter, auf der linken Seite der Hauptstraße, blickt der Autofahrer auf den lang gezogenen Komplex des «Adler». Aber: Auch in diesem Haus wird seit geraumer Zeit nichts mehr ausgeschenkt oder serviert. Was man beiden Gebäuden ansieht.

Sowohl das ehemalige «Kreuz», als auch der «Adler» tauchen deshalb auf jener Liste auf, die das Büro Markert nun der Gemeinde vorlegte - eine Grobanalyse im Rahmen einer Städtebauförderung. Im Klartext: Soll der Ortskern der Gemeinde attraktiver werden, müssen solche Häuser saniert und am besten wieder mit Leben gefüllt werden. Zur Erinnerung: Zumindest rund um den Adler gibt es konkrete Ideen und Pläne einer künftigen Nutzung. So könnte aus dem ehemaligen Wirtshaus eine Seniorenbetreuungs-Anlage werden.

In dieser Grobanalyse, die aufzeigen soll, wo bauliche, architektonische oder infrastrukturelle Schwachpunkte in der Gemeinde zu finden sind, werden unter anderem angesprochen

Sanierungsbedürftige Gebäude:

l Adler und Kreuz

l Drei-Mädel-Haus

l Bauhof

l einige denkmalgeschützte Häuser

Mehr Begrünung wünschenswert

l Entlang der Straße nach Wir- lings, rund um Rathaus- und Kirchplatz

l Rund um die Schule

l Beim Bauhof

Vorgeschlagen wird von den Städteplanern auch eine Anbindung für Fußgänger vom Gebiet Brühl zum Ortszentrum. Verbesserungswürdig erscheinen den Fachleuten auch die Straßen nach Wirlings sowie in Richtung Wengen (westlicher Ortsausgang).

Straße zum Bauhof sanieren

Der Vorplatz der Schule sei zudem nicht ideal. Zwar sei dort gestalterisch einiges vorangebracht worden. Aber weitere Umgestaltungen seien wünschenswert. Saniert werden sollte zudem die Straße zum Bauhof. Was die Nahversorgung betrifft, ist die Gemeinde laut Grobanalyse ordentlich aufgestellt. Weshalb Bürgermeister Toni Barth glaubt: «Da müssen wir bestrebt sein, den momentanen Zustand zu halten.» Das Verhältnis zwischen Dienstleistungsunternehmen, Geschäften, ärztlicher Versorgung und Wohnungen sei laut Barth im Ortskern sehr erfreulich.

Welche der vorgeschlagenen Maßnahmen wirklich umgesetzt werden, hängt von mehreren Faktoren ab. Am meisten natürlich von den Finanzen. Zunächst einmal hofft die Gemeinde, Anfang nächsten Jahres in die Städtebauförderung aufgenommen zu werden und somit in den Genuss von Zuschüssen zu kommen.

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