Tiere
Buchenbergerin erzählt von Vergiftung ihres Pferdes: Scheinbar Harmloses wie Bärlauch kann tödlich sein

Pferdebesitzer bitten, Rücksicht auf ihre Tiere zu nehmen. Petra Kerner etwa hat bereits Schlimmes erlebt und schließlich ein Schild an ihren Koppelzaun gehängt.
  • Pferdebesitzer bitten, Rücksicht auf ihre Tiere zu nehmen. Petra Kerner etwa hat bereits Schlimmes erlebt und schließlich ein Schild an ihren Koppelzaun gehängt.
  • Foto: Martina Diemand
  • hochgeladen von Michelle aus dem Aus dem Bruch

Pferde sind anmutige und sympathische Tiere. Da wundert es nicht, wenn Spaziergänger an Koppeln den hochgewachsenen Vierbeinern etwas Gutes tun wollen und ihnen etwas zum Fressen entgegenstrecken. Doch gut ist das leider nicht immer. So manches, das harmlos wirkt, kann den Tieren lebensbedrohliche Probleme bereiten.

Petra Kerner hat das bereits erlebt. Zitternd lag ihr Wallach in der Box, erzählt die Buchenbergerin. Der Tierarzt habe um das Leben des Pferdes gerungen. Die Ursache? Der Wallach hatte Bergahorn gefressen – für Pferde giftig.

„Von der Wiese fressen Pferde meist nur das, was sie vertragen. Da schützt sie ihr Instinkt“, sagt Kerner. Wird ihnen aber etwas entgegengestreckt, melde sich der Futterneid. Auch kleine Pflanzen können den großen Tieren zusetzen. Das für Menschen als Heilpflanze bekannte Johanniskraut etwa sei für Pferde giftig. Tödlich wirken mitunter Bucheckern, Bärlauch, Buchs und Blauer Eisenhut. Zumindest giftig sind Efeu, Farne, Kartoffeln, Kreuzkraut, Hahnenfuß, Tomaten und Kohl. Auch altes Brot sei bedenklich: Selbst, wenn es außen trocken ist, verstecke sich innen oft Schimmel. Feuchtes Brot quelle im Magen auf.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 29.06.2018.

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Autor:

Bastian Hörmann aus Kempten

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