Germaringen
BSK Neugablonz gewinnt Erdinger-Cup in Germaringen

Der BSK Olympia Neugablonz hat durch einen 3:1-Finalsieg gegen den SV Mindelzell die Schwäbische Vorentscheidung für den Erdinger-Meister-Cup 2009 gewonnen. Der Bezirksliga-Aufsteiger siegte dabei auf dem Kleinfeld in allen sechs Turnierspielen und ließ lediglich zwei Gegentore zu. «Ich glaube wir waren die beste Mannschaft und haben verdient gewonnen», sagt der neue BSK-Trainer Toni Pisanu, der sich über seinen gelungenen Einstand freute. Sieger bei den Damen wurde das Team von Schwaben Augsburg, die sich im Finale gegen den FSV Wehringen mit 2:0 durchsetzten.

«Wir haben bei einem bestens organisierten Turnier insgesamt tolle Spiele gesehen. Leider hat uns das Wetter etwas im Stich gelassen», bilanziert Florian Sosna, Eventleiter der Firma Erdinger, die Veranstaltung in Germaringen. So mussten die Organisatoren am Vormittag neben den umfangreichen Aufbauarbeiten immer wieder mit kräftigen Regenschauern kämpfen. Wenigstens hatte Petrus während der Turnierspiele ein Einsehen und ließ die Regenschleusen bis kurz nach dem Finale geschlossen. «Ich hätte das Allgäu gerne bei schönerem Wetter präsentiert», schmunzelte Bezirksvorsitzender Franz Schmid, der drei Jahre dafür gekämpft hat, dass dieses Turnier in seiner fünften Auflage nun auch einmal heimatnah ausgetragen wird.

Dabei hatten die Verantwortlichen des Bayrischen Fußball-Verbandes gleich zu Beginn alle Hände voll zu tun, da zwei Teams nicht angereist waren und so der Turnierplan wieder aktualisiert werden musste. Aus lokaler Sicht hinterließen auch der SV Eggenthal mit Platz drei, sowie der TSV Lengenwang als Vierter einen starken Eindruck. Neben den beiden Endspielteilnehmern darf sich auch der SV Eggenthal auf das Bayern-Finale am kommenden Wochenende in Pfaffenhofen an der Ilm freuen. Beliebt war auch der Rahmen-Wettbewerb, dem sich alle Mannschaften stellen mussten. Beim Power-Schuss brachten es zwei Spieler des Kissinger SC auf sagenhafte 118 Stundenkilometer. Große Ballfertigkeit beim Jonglieren legten fast alle Teams an den Tag. Auch der berühmte Schuss vom Weissbierglas Richtung Torwand fehlte nicht.

Was Franz Beckenbauer seiner Zeit im aktuellen Sportstudio gelang, machten ihm diesmal einige Amateur-Kicker nach. Viel Pech hatte dagegen eine Spielerin des SC Ottmaring/Mering, die einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitt, worauf hin sich anschließend das gesamte Team vom Turnier zurückzog. In seinem Schlusswort sprach Franz Schmid trotzdem von insgesamt sehr fairen Spielen und dankte dem Hauptsponsor für sein großzügiges Engagement. «Wir möchten mit dieser Turnierserie Spaß vermitteln, den Breitensport fördern und wollen dazu professionelle Rahmenbedingungen vor Ort bieten», sagt Florian Sosna über den Grundgedanken der Firma Erdinger.

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