Bilanz
BSG Allgäu macht über eine Million Euro Gewinn ndash 800 Wohnungssuchende gemeldet

Die Bau- und Siedlungsgenossenschaft Allgäu (BSG) befindet sich weiterhin auf Erfolgskurs. Bei der Bilanz-Pressekonferenz strahlte Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Schiek: 'Das ist das beste Geschäftsjahr seit Bestehen. Wir sind weiter die Nummer Eins der Wohnungsgenossenschaften in Bayern'. Gleichzeitig verkündete er einen Richtungswechsel der Baupolitik: 'Wir wollen wieder verstärkt Mietwohnungen bauen.'

Gerade für Familien mit Kindern bestehe ein großer Bedarf an Vier- und Fünf-Zimmer-Wohnungen in Kempten. 'Wir haben derzeit rund 800 Wohnungssuchende in der Genossenschaft notiert', sagte Vorstandssprecher Mario Dalla Torre. Ab Herbst werde eine Wohnanlage mit 25 familiengerechten Wohnungen auf der Ludwigshöhe errichtet. 'Wir verhandeln derzeit auch über weitere Grundstücke', erklärte Schiek.

Seit 2002 hat die BSG rund 37 Millionen Euro für Instandhaltung und Modernisierung von über 700 genossenschaftlichen Wohnungen ausgegeben. Allein im vergangenen Jahr waren das 4,3 Millionen Euro, so Vorstandsmitglied Hansjörg Hailer.

Er hob den durchschnittlichen Mietpreis bei der BSG von 4,54 Euro pro Quadratmeter hervor: 'Marktüblich sind derzeit 6,50 Euro und mehr.'

Der Boom auf dem Wohnungsmarkt schlage sich auch bei Eigenheimen nieder. Dalla Torre verwies auf die umfangreiche Bau- und Investitionstätigkeit der BSG: 'Im Vorjahr wurden 90 Eigenheime und Wohnungen fertiggestellt.' So wurden Immobilien im Wert von 15,5 Millionen Euro verkauft, so viel wie noch nie in der Geschichte des 1906 gegründeten Unternehmens.

420 Häuser in zehn Jahren errichtet

'Das Wohnen am Hofgarten – gemeinsam mit der Sozialbau – das im Jahr 2011 abgeschlossen wurde, hat sich mit 140 verkauften Wohnungen als Erfolgsmodell herausgestellt', betonte der Vorstand. Ein weiterer Trumpf im Angebot der BSG sei das Modell 'Reiheneigenheime Junge Familie'.

420 Häuser seien in zehn Jahren gebaut worden. Derzeit sind laut Dalla Torre 135 Wohnungen und Häuser im Bau, was einem Investitionsvolumen von rund 25 Millionen Euro entspricht.

Mit dem erfolgreichen Baugeschäft konnte die BSG nicht nur modernisieren. Für die über 3000 Mitglieder soll es erneut vier Prozent Dividende geben, die von der Vertreterversammlung im Juli noch beschlossen werden muss. Das Eigenkapital wurde zuletzt um weitere 2,3 Millionen Euro auf 34,1 Millionen gesteigert.

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