Brücke wird saniert, nicht abgerissen

Nesselwang/Oy-Mittelberg (sir). Sie ist eingehend begutachtet worden, die Wertachbrücke zwischen Nesselwang und Oy-Mittelberg. Das gab mancherorts zu Spekulationen Anlass, was denn nun mit dem gut 40 Jahre alten Bauwerk passiert. 'Die Brücke wird nicht abgerissen, aber saniert. Ein Konzept wird in den nächsten Monaten erstellt', sagt Thomas Hanrieder vom Staatlichen Bauamt, zuständig für den Brückenbau.

Die Stahlkonstruktion samt darauf ruhender Betonplatte mit Fahrbahn ist über viele Monate eingehend untersucht worden. Das Resultat: Die Brücke ist in Längs-Tragrichtung in Ordnung. 'Da können wir Autos und sogar Lastwagen weiterhin bedenkenlos fahren lassen', macht Hanrieder klar.

Anlass zur Sorge gebe allerdings die 'Quer-Tragwirkung'. Aus diesem Grund wurde bereits vor etlichen Monaten die Fahrbahn durch Warnbaken auf den Bordsteinen eingeengt. Hanrieder: 'Die Wagen sollten nicht zu weit am Rand fahren und nicht gegen den Bordstein stoßen.' Betongleitwände von der B 19-Baustelle bei Martinszell sollen die Warnbaken auf der B 309-Brücke ablösen und die Einengung der Fahrbahn dauerhaft gewährleisten. Als 'Vorsorge-Maßnahme' und um das Unfallrisiko auf dem Bauwerk zu minimieren ist auch die vorgeschriebene Hochstgeschwindigkeit Anfang des Jahres auf 50 km/h reduziert worden.

Korrosionsschäden

Derzeit wird ein Sanierungskonzept erstellt. Dabei wird auch eingehend überprüft, ob die Betonplatte auf der Stahlkonstruktion repariert werden kann oder ob sie ausgetauscht werden muss. 'Wird sie ausgetauscht, muss die Brücke zirka ein dreiviertel Jahr gesperrt werden', sagt Hanrieder. Grund für die anstehende Sanierung sind in erster Linie Korrosionsschäden, bedingt durch das Salzen der Fahrbahn. Ob Austausch oder Reparatur: Das Ganze wird sich voraussichtlich bis 2009 hinziehen. 'Das können wir guten Gewissens zulassen. Die Brücke hält', sagt Hanrieder.

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Allgäuer Zeitung aus Kempten

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