Brief an Minister Beckstein

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Grünenbach | hip | Lindenbergs Bürgermeister Johann Zeh hat die Zusammenkunft der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) 'Regionalentwicklung Westallgäu - Bayerischer Bodensee' in der Grünenbacher Laubenberghalle genutzt, um einem Anliegen der Westallgäuer Gemeinden mehr Gewicht zu verschaffen. Er ließ einen Brief zum Unterzeichnen herumgehen, der an Innenminister Dr. Günther Beckstein gerichtet ist.

Darin wird für den Ausbau des Teilstücks der Staatsstraße 2378 vom Gestratzer Ortsteil Brugg bis zur Staatsgrenze in Dorenwald ein Ausbaustandard gefordert, 'der den Namen Staatsstraße wirklich verdient und nicht in eklatanter Weise den Wechsel vom Freistaat Bayern zum Bundesland Baden-Württemberg vor Augen führt'.

Nachdem die Staatsstraße 2378 zusammen mit der Staatstraße 2001 in den vergangenen Jahren verbessert, teilweise verlegt und den heutigen Anforderungen angepasst worden sei, müsse auch der genannte Streckenabschnitt, der nicht mal einen frostsicheren Unterbau aufweise, zeitgemäß ausgebaut werden, um wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen zu schaffen, 'die andernorts schon seit Langem selbstverständlich sind'. Die beabsichtigte 'Schmalspurmaßnahme' - das Aufbringen einer neuen Deckschicht - müsse vom Ministerium überdacht werden, heißt es in dem Brief. Die Staatsstraße sei eine wichtige Regionalstraße, die der Verbindung des Westallgäus mit dem Großraum Isny diene und auf diesem Streckenabschnitt von vielen Pendlern und Schwerlastverkehr genutzt werde.

Die hohe Auslastung werde mit der Fertigstellung der Umfahrung Isny im übernächsten Jahr weiter ansteigen. Erhebliche Bedeutung besitze die Staatsstraße laut Pressemitteilung der Regierung von Schwaben auch für die überregionale Entwicklungsachse vom Bregenzerwald über Lindau, das Ober- und das Ostallgäu zum südlichen Oberbayern. Hingewiesen wird auch auf Feststellungen der LAG-Arbeitskreise bei der Erarbeitung des Regionalentwicklungskonzepts. Hier war als eine der 'wesentlichsten Schwächen des Raumes' die schlechte verkehrliche Anbindung genannt worden.

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