Heimenkirch
Bobbycars mit Beton aufgemotzt

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Mit 50 Startern ein neuer Rekord, zwischen 400 und 500 Zuschauer an der Strecke und tolles Wetter - kein Wunder, dass Vorsitzender Thomas Schneider mit dem 6. Seifenkisten- und Bobbycarrennen des Hornerclubs Riedhirsch äußerst zufrieden war. «Es waren 20 Teilnehmer mehr als in den letzten Jahren», bilanzierte er zufrieden.

Die tollkühnen Rennhelden gingen auf der Strecke im Ortsteil Wolfertshofen (Heimenkirch) in drei verschiedenen Klassen an den Start: Seifenkisten, Bobbycars und aufgemotzte Bobbycars. In letzterer Klasse hatten die Tüftler ihr Spielzeuggefährt mit speziellen Fahrwerken versehen, verstärkten Reifen montiert oder den Rumpf mit Beton ausgegossen, um mehr Gewicht und damit höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Kein Wunder also, dass Christian Kempter mit seinem «gepimpten» Bobbycar bis zu 48 km/h schnell und damit sieben Stundenkilometer flotter als die besten «normalen» Bobbycar war. An das Tempo der Seifenkisten kam allerdings auch er nicht ran, denn die Klassensieger Thomas Baldauf und Ursula Brinz wurden hier mit stolzen 52 km/h «geblitzt».

In der Starterklasse Bobbycars hatte Uli Kling die Nase vorn. Bei seiner ersten Teilnahme verwies er nach zwei Durchgängen mit einer Laufzeit von 1:08,13 Minuten die Verfolger Florian Baldauf (1:09,08) und Michael Fink (1:09,26) auf die Plätze. Schnellster Fahrer mit einem aufgemotzten Bobbycar war Thomas Kirchmann. Nachdem er bislang immer auf dem Stockerl landete, reichte es diesmal für den ganz großen Wurf: Platz 1 in 55,93 Sekunden vor Stefan Reichart (58,66) und Christian Kempter (58,73). Bei den Seifenkisten führte kein Weg vorbei am Duo Thomas Baldauf und Ursula Brinz (48,68), das sich vor Andreas Briegel (50,10) und Christian Prinz (50,32) positionieren konnte. Mit 18 Fahrern war das die teilnehmerstärkste Klasse.

Seinen Titel nicht verteidigen konnte Vorsitzender Thomas Schneider, der zusammen mit Florian Baldauf bei den Seifenkisten startete. Im ersten Durchgang fuhren die beiden noch klar Bestzeit, schieden dann aber wegen einer defekten Lenkung aus. Sie konnten ihr Gefährt nicht mehr halten und kamen von der 600 Meter langen Strecke ab, in die nach der steilen Startrampe auch eine Wippe eingebaut wurde, die bis zu 1,50 Meter weite Sprünge erlaubte. Dort kamen auch einige Starter zu Sturz, doch glücklicherweise seien alle Zwischenfälle glimpflich ausgegangen. «Wir sind mit blauen Flecken oder mit dem Schrecken davongekommen», berichtete Schneider. Denn für alle Starter ist ein Helm Pflicht. «Die meisten legen auch Rückenprotektoren an», betont Schneider.

Der Preis für die schönste Seifenkiste ging an Franz Sigg und Jürgen Fessler. Sie traten mit einem «Kloschüsselfahrzeug» an.

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