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Blitzmarathon: Wieviel kostet zu schnelles Fahren?

Ab kommenden Donnerstag, 18. September 2014, gibt es in ganz Bayern und natürlich auch im Allgäu die Neuauflage des Blitzmarathons. Der Blitzmarathon 2014 steht an. An ca. 45 Stellen im Allgäu wird die Polizei dann die Geschwindigkeit messen und gegebenenfalls abkassieren. Und die Strafen fallen teilweise durchaus saftig aus.

Der Blitzmarathon 2014 beginnt am Donnerstag um 6 Uhr morgens. Bis Freitagfrüh werden über 2.000 Polizeibeamte in Wohngebieten, auf Landstraße und auf Autobahnen die Geschwindigkeit messen. Alle 44 Blitzstellen im Allgäu . Nach dem 24-stündigen Blitzmarathon 2014 setzt die bayerische Polizei noch eins drauf: Auch in den darauf folgenden sechs Tagen soll verstärkt im Freistaat geblitzt werden.

Wer zu schnell fährt, muss mit Verwarnungs- oder Bußgeldern rechnen. Außerdem kann es Punkte in Flensburg geben, bei höherem Tempo wird auch ein Fahrverbot verhängt.

Hier die Folgen nach dem neuen Bußgeldkatalog:

Zu schnell gefahren: Kosten, Punkte, Fahrverbot

  • bis 10 km/h innerorts: 15 EUR
  • 11-15 km/h innerorts: 25 EUR
  • 16-20 km/h innerorts: 35 EUR
  • 21-25 km/h innerorts 80 EUR, 1 Punkt
  • 26-30 km/h innerorts 100 EUR, 1 Punkt (1 Monat Fahrverbot, wenn zweiter Verstoß in einem Jahr)
  • 31-40 km/h innerorts 160 EUR, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 41-50 km/h innerorts 200 EUR, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 51-60 km/h innerorts 280 EUR, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • bis 10 km/h außerorts: 10 EUR
  • 11-15 km/h außerorts: 20 EUR
  • 16-20 km/h außerorts: 30 EUR
  • 21-25 km/h außerorts 70 EUR, 1 Punkt
  • 26-30 km/h außerorts 80 EUR, 1 Punkt (1 Monat Fahrverbot, wenn zweiter Verstoß in einem Jahr)
  • 31-40 km/h außerorts 120 EUR, 1 Punkte, (1 Monat Fahrverbot, wenn zweiter Verstoß in einem Jahr)
  • 41-50 km/h außerorts 160 EUR, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 51-60 km/h außerorts 240 EUR, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

Bei Verwarnungs- und Bußgeldern ab 60 EUR kommen noch Gebühren in Höhe von mindestens 28,50 Euro oben drauf. (Quelle: ADAC)

Radar-Warngeräte im Auto verboten

Wer sich beim Blitzmarathon 2014 mit einem Radar-Warngerät vor Strafe schützen will, könnte übrigens ein Problem bekommen. "Alle Warngeräte, die aktiv betrieben werden, um sich vor Geschwindigkeitsmessanlagen zu schützen, sind verboten", sagt Ralf Bührle vom Polizeipräsidium Schwaben Nord. Dabei sei es egal, ob der Autofahrer nur eine App verwendet oder gleich einen Radarwarner. Letzterer wird außen am Auto angebracht. "Auch Navigationsgeräte, die eine Warnfunktion integriert haben, sind verboten", sagt Bührle.

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