Handball
Blamiert in St. Mang

Sie hatten das Ziel, in Kottern zwei Punkte zu holen und an der Spitze zu bleiben. Heraus kam für die Marktoberdorfer Handballer eine bittere Enttäuschung: Mit 21:27 verlor der TSV. Schon beim Aufwärmen merkte man, dass die richtige Einstellung, die man für so ein Derby braucht, nicht vorhanden war.

Die Mannschaft musste von der ersten Minute an einem Rückstand hinterherlaufen. Kottern dagegen war hoch motiviert und ging das Spiel entschlossener und mit mehr Elan an. So erreichte Kottern über die Spielstände 4:3 und 11:6 den Halbzeitstand von 17:11. Die in den vergangenen Heimspielen so starke Abwehrleistung vermisste Trainer Wolfgang Schmid das ganze Spiel und verzweifelte immer mehr an der fehlenden Einstellung seiner Spieler.

In der Halbzeitpause entschloss sich die Mannschaft dazu, sich noch einmal mit Kampf und Einsatzbereitschaft in das Spiel zurück zu kämpfen. Der Anfang der zweiten Hälfte war jedoch ein Spiegelbild der ersten. Die Abwehr agierte wiederum zu defensiv und im Angriff wurde Standhandball gespielt.

Durch zwischenzeitlich gut gespielte Spielzüge im Angriff und konzentrierte Abwehrarbeit konnte man sich dann noch auf ein 14:18 heran spielen, doch auch das hielt nicht lange an, und so fielen die Marktoberdorfer wieder in ihre pomadige Spielweise zurück. Mit der richtigen Einstellung und einer besseren Chancenverwertung hätte das 21:27 verhindert werden können.

TSV Marktoberdorf: Meirose, Heydeck, Schmolt (1), Belau (5/1), Sperl (1), Kutsche(2), Geiger (2), Göttlicher, Braml (2), Nuscheler (4), Schaad (3), Bayrak (1).

Hoch motiviert angegangen

Auch für die Marktoberdorfer Frauen lief der Spieltag alles andere als nach Wunsch. Gegen den zweitplatzierten SC Freising setzte es eine 14:23-Heimniederlage. Ziel der Marktoberdorferinnen war es eigentlich, endlich mal wieder zu siegen. Die Spielerinnen gingen hoch konzentriert und motiviert in das Spiel. In der Abwehr standen sie kompakt und konnten das Angriffsspiel der Freisingerinnen gut kontrollieren. Es wurde schnell nach vorne gespielt. Durch viel Bewegung und einen facettenreichen Angriff konnten immer wieder Torchancen erspielt werden, die dann auch meist genutzt wurden. In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte war Marktoberdorf meist in Unterzahl, einige Zeit auch nur zu viert auf dem Spielfeld. Doch auch hier gelang es dem Favoriten nicht, sich abzusetzen. Dazu trug die überragende Torfrau Jasmin Rudat bei.

Sie hielt viele Gegenstöße der Gäste und konnte auch einige 7-m-Würfe super parieren - insgesamt sechs im gesamten Spiel. Zur Halbzeit stand es 10:8 für den SC Freising.

Zu Beginn von Hälfte zwei kamen die Marktoberdorferinnen wieder bis auf ein Tor an die Freisinger ran (11:12). Doch dann wurden sie wieder unkonzentrierter. Aufgrund von Fehlpässen und zu wenig Ideen im Angriff konnte 15 Minuten lang kein Tor erzielt werden. Der Abstand wurde immer größer (von 11:12 zu 13:23). Der TSV hielt zwar noch so gut wie möglich dagegen, doch es gelang nicht mehr, den Abstand zu verkleinern.

TSV Marktoberdorf: Rudat (Tor), Zeiler (4), Nuscheler (5/3), Schneider (2), Bruni, Trinkwalder, Kube, Puttner (1), Meier (1), Seelos, Trippensee. (mei/til)

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