Bb Georgiritt
Bischof Zdarsa, 170 Reiter und zahllose Gläubige beim traditionellem Georgiritt auf dem Auerberg

Beim traditionellen Georgiritt auf dem Auerberg haben sich am gestrigen Sonntag zahllose Gläubige eingefunden, um gemeinsam mit Bischof Dr. Konrad Zdarsa die Heilige Messe zu feiern. Die Paukisten und Fanfarenbläser hoch zu Ross, St. Georg in blitzender Rüstung, die Engelsgruppe und die römischen Herolde sowie 170 Reiter auf schmuck herausgeputzten Pferden boten ein imposantes Bild beim Einzug auf die Festwiese am Fuße der Wallfahrtskirche. Nach der Segnung der Tiere umrundete der Zug die Kirche.

Der Georgiritt zu Ehren des Heiligen Georg, der seit 1925 stattfindet, hat am Auerberg Tradition und soll den Segen für Tiere und die Feldbestellung und den Schutz des Patrons erbitten. Der 1932 gegründete Georgiritt-Verein feiert heuer 80-jähriges Bestehen, während die Fanfarengruppe Auerberg bereits auf eine 85-jährige Tradition zurückblickt.

Bischof Zdarsa und die vier Konzelebranten wurden von der Musikkapelle Bernbeuren und der Rettenbacher Blasmusik, die den Tag musikalisch gestalteten, an der Kirche abgeholt. In drei Abteilungen führte der Zug auf die Festwiese.

Die Fahnenabordnungen, römische Herolde und Fußgruppen und die vielen Reiter auf Warmblütern, Haflingern und Oberländern säumten den Platz um den liebevoll gestalteten Altar. Bischof Zdarsa, der zum ersten Mal auf dem Auerberg war, sprach von einem bleibenden Eindruck, den er nie vergessen werde.

'Ich werde das weiter tragen, ich werde das weiter erzählen – dieser gelebte Glaube an einem wunderbaren Ort', schwelgte das Kirchenoberhaupt.

In seiner Predigt interpretierte er das gehörte Evangelium vom guten Hirten auf seine Weise: Die persönliche Entwicklung, die Kultur, die Kirche, der Glaube – das alles sei das Werk Gottes.

'Der wahre Hirte gibt sein Leben für seine Schafe', sagte der Bischof und machte Mut, im Alltag standhaft und tapfer zu sein. Er erinnerte an den Heiligen Georg und den Schutz, den man sich vom Patron erbittet und hob hervor, dass alles Leben immer ein Geben und Nehmen zugleich ist.

Zudem betonte Zdarsa die Erziehungsverantwortung von Eltern und schloss mit der Feststellung: 'Liebe befähigt uns, auf vielfältige Weise weiterzugeben, was wir im Übermaß empfangen haben.'

Nach dem bischöflichen Segen sowie der Erneuerung des Georgi-Gelübdes durch eine Männergesangsgruppe ritt Bischof Zdarsa auf einem prächtig geschmückten Pferd durch die Reihen der Reiter und segnete die Tiere. In drei Abteilungen machten sich anschließend alle Teilnehmer zum Umritt um die Kirche auf den Weg und zelebrierten auch diesen Teil des Georgi-Festes.

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