Hergatz
Bis zu 1,25 Millionen

Die Gemeinde Hergatz kann sich freuen. Für die Dorferneuerung im Ortsteil Wohmbrechts erhält sie bis zu 1,25 Millionen Euro Fördermittel. Die Nachricht übermittelte Johann Huber, Präsident des Amts für Ländliche Entwicklung (ALE). Die Dorferneuerung werde in Kürze angeordnet.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören die Sanierung und Umnutzung des alten Pfarrhofs, die Neugestaltung eines Dorfplatzes, der Ausbau der Straße «Am Kirchberg» und die Gestaltung der Freiflächen vor Schule und Rathaus. Die geschätzten Gesamtkosten liegen bei 2,8 Millionen Euro. Präsident Huber machte im Pfarrsaal in Wohmbrechts vor den Mitgliedern des Arbeitskreises Dorfentwicklung deutlich, dass die Fördersumme während der ganzen Laufzeit (ohne festes Ende) zur Verfügung steht. Die zu gründende Teilnehmergemeinschaft und Gemeinderat könnten festlegen, welche Maßnahme in welchem Jahr durchgeführt wird. «Wir wollen sie und ihr Budget nicht überfordern», sagte Huber. Auch das ALE habe begrenzte Mittel.

Der Präsident hob hervor, wie wichtig Dorferneuerung ist. Sie sei das erfolgreichste Instrument bayerischer Strukturpolitik. Mit ihr wolle man lebendige Heimat erhalten, zu gleichwertigen Lebensbedingungen im ländlichen Raum beitragen. Dorferneuerung sei weiter ein nachhaltiges Konjunkturprogramm und setze ganz stark Aufträge für regionale mittelständische Betriebe frei.

Gemeinden stehen Schlange

Der CSU-Landtagsabgeordnete Eberhard Rotter stellte fest, dass bei den Programmen Dorferneuerung und Flurneuordnung die Gemeinden Schlange stünden, weil es eine große Chance ist, den Heimatort attraktiver zu machen. «Nutzen sie die Chance», empfahl Rotter.

Die Gemeinde könne sich glücklich schätzen, komme sie doch um einige Aufgaben, die früher oder später gemacht werden müssen, ohnehin nicht darum herum, resümierte Bürgermeister Uwe Giebl. Er dankte allen, die für die Dorfentwicklung aktiv geworden sind, und ermunterte sie weiterzumachen. Seine Prognose für die nächsten Jahre: «Es wird sich noch eine breite Resonanz und Zustimmung erheben». Zufrieden war auch Baudirektor Jürgen Wöhr vom ALE, der die Entwicklung in Hergatz seit acht Jahren begleitet und im Rückblick feststellte: «Die Dorferneuerung Wohmbrechts ist nicht grade nach Schema F gelaufen».

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