Kommandanten
Bilanz der Ostallgäuer Feuerwehren: 42.588 Stunden im Einsatz

Bei der Dienstversammlung der Ostallgäuer Feuerwehrkommandanten im Walburgsaal in Ruderatshofen präsentierte Kreisbrandrat Markus Barnsteiner eine überzeugende Bilanz. Die 97 freiwilligen Feuerwehren, zwei Werksfeuerwehren und drei Betriebsfeuerwehren haben bei 1416 Einsätzen 42 588 Einsatzstunden erbracht.

269 Brände - vom Kleinbrand bis Großbrand – mussten bekämpft werden. Dazu kamen 521 technische Hilfeeinsätze. Damit die Einsatzbereitschaft stets auf hohem Niveau ist, so der Kreisbrandrat, wurden Lehrgänge besucht und Ausbildungen in den verschiedensten Bereichen abgehalten.

Übung am Brandcontainer

Der Kreisbrandrat berichtete weiter, dass 45 Gruppen mit 405 Feuerwehrdienstleistenden die Leistungsprüfung 'Löscheinsatz' und elf Gruppen die Leistungsprüfung 'Hilfeleistung' abgelegt haben. Der Jugendleistungsprüfung unterzogen sich 29 Teilnehmer aus vier Feuerwehren. Wichtig sei die Übung am Brandcontainer mit 96 Teilnehmern gewesen. Im Festspielhaus Füssen konnte bei einem Praxistag die Alarmverfolgung bei Brandmeldeanlagen geübt werden.

Als gelungen bezeichnete Markus Barnsteiner die gemeinsame Übung der Feuerwehren im Landkreis und der Stadt Kaufbeuren, wobei sich eine Kolonne von Feuerwehrfahrzeugen mit einer Länge von 1,2 Kilometern auf den Straßen bewegte. Der Kreisbrandrat berichtete weiter von Fahrzeugbeschaffungen sowie von neuen Gerätehäusern in Kraftisried und in Waal.

Dass viele Kameraden treuen Dienst verrichten, erkenne man schon daran, dass im Berichtszeitraum über 141-mal das Feuerwehrehrenzeichen für 25 Jahre und über 47-mal für 40 Jahre verliehen wurde.

Neue Funktionsträger

Neu bestellt für die Kreisbrandinspektion wurden Mike Ledig (Rieder) als Kreisbrandinspektor, Bereich Mitte, Ulrich Schindele (Obergünzburg) als Kreisbrandmeister für den Fachbereich Sprechfunk/EDV, Kreisbrandmeister Thomas Enzensberger (Marktoberdorf) für den Fachbereich Atemschutz und Kreisbrandmeister Andreas Wirtz (Unterthingau) für den Unterkreis 1/Mitte.

Von Kreisbrandrat Markus Barnsteiner und Landrat Johann Fleschhut wurde Kreisbrandmeister Florian Heuchele verabschiedet. Eine große Ehre wurde Herbert Rogg sowie Wolfgang Sattelberger und Hans Eberle zuteil, die in Anerkennung der ehrenamtlich geleisteten Tätigkeit zum Ehrenkreisbrandinspektor (Rogg) und zu Ehrenkreisbrandmeistern ernannt wurden. Vorgestellt wurden die neuen Kommandanten oder Stellvertreter. Kreisbrandrat Markus Barnsteiner berichtete über Aktuelles aus dem Feuerwehrwesen. Den Bericht des Kreisjugendwartes erstattete Kreisbrandmeister Georg Wohlhüter, der von zahlreichen gelungenen Aktivitäten sprach. Ende 2011 waren 38 Jugendgruppen mit 321 Feuerwehranwärtern gemeldet, davon 50 Mädchen. Diese 38 Gruppen hatten insgesamt 1641 Stunden technische Ausbildung und leisteten 432 Stunden allgemeine Jugendarbeit.

Viel Zeit hätten dabei die Betreuer und Jugendwarte aufgebracht, wurde gelobt.

Landrat Johann Fleschhut würdigte die wichtige Arbeit, die von den Feuerwehrlern geleistet werde. Dieses Engagement sollte auch in der Öffentlichkeit den richtigen Stellenwert haben. Er erinnerte auch daran, wie schwierig oft die Einsätze ablaufen und dass dank bester Ausbildung die Feuerwehren erfolgreich Gut und Leben der Mitbürger schützen. Bürgermeister Johann Stich richtete die Bitte vor allem an die Jugendlichen, sich für die Ausbildung in den Feuerwehren zu interessieren.

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