Allgäu
Bilanz 2011: Weniger Wintersportunfälle - mehr tödliche Unglücke in den Allgäuer Alpen

Die alpine Einsatzgruppe der Allgäuer Polizei verzeichnet im vergangenen Jahr mehr tödliche Unfälle als im Jahr zuvor - das geht aus dem Jahresbericht hervor. 2010 mußten von den Spezialisten nur zehn tödliche Unfälle bearbeitet werden - im vergangenen Jahr waren es 22 und damit deutlich mehr als das langjährige Mittel von 15 Todesfällen. Insbesondere die tödlichen Bergabstürze sind dabei von zwei auf zwölf Fälle massiv angestiegen. Die große Differenz bei den tödlichen Bergunfällen im zurückliegenden Jahr lassen sich unter anderem mit dem schönen stabilen Bergwetter im gesamten Frühjahr und Herbst erklären.

Auffällig ist, dass die Gesamtzahl der Einsätze im Gegensatz zu den tödlichen Unglücken mit 92 Fällen in 2011 zu 99 Fällen in 2010 leicht rückläufig war. Während sich die Zahl der Vermisstensuchen von fünf auf 14 fast verdreifacht hat, hat sich insbesondere die Zahl der Wintersportunfälle mit einem Rückgang von 43 auf 24 Fälle reduziert.

Die Alpine Einsatzgruppe Allgäu (AEG) beim PP Schwaben Süd/West ist eine von zwei Aufrufeinheiten in Bayern.

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