Kaufbeuren
Bewegung im Wertachpark

Das Gerüst der spektakulären Kletteranlage des Alpenvereins in Kaufbeuren-Nord zieht derzeit alle Blicke auf sich. Im Schatten dieses Neubaus entstehen jedoch weitere Freizeiteinrichtungen. Denn der Wertachpark auf dem Gelände der ehemaligen Biostabanlage stellt nach dem Konzept einen Anlaufpunkt für die gesamte Familie dar. Noch in diesem Herbst soll es eine Eröffnungsfeier geben, wenn die Kletteranlage und erste weitere Einrichtungen des Wertachparks fertiggestellt sind.

Was heuer verwirklicht wird, hängt laut Hochbauamtsleiter Klaus Scholz maßgeblich vom Budget ab, das die Stadt zur Verfügung gestellt hat. Errichtet wird in Kürze ein Fieselplatz im Zuge des Wegebaus. Dabei handelt es sich um eine asphaltierte, mit Holz umrandete Fläche. «Möglicherweise lässt sich die Anlage im Winter auch zum Schlittschuhlaufen nutzen», so Scholz. Mittlerweile wurden die Becken der früheren Kläranlage aufgefüllt - einerseits aus Sicherheitsgründen, andererseits um die Fläche nutzbar zu machen. Ein dort aufgeschütteter Wall dient künftig auch den Zuschauern an der Kletteranlage als Sitzgelegenheit. Zur anderen Seite hin ist laut Scholz auch eine Art Theater denkbar.

Ein wesentlicher Teil des Konzeptes von Alpenverein und Stadtjugendring ist eine Art Anlaufstelle für Jugendliche. Der rund 40 Quadratmeter große Raum soll in einem Baucontainer entstehen und vor allem der Zielgruppe der nahen Skateranlage dienen. «Wir wollen die Besucher dort über Freizeitangebote und unsere gut 50 Jugendgruppen informieren», sagt Michael Böhm, Geschäftsführer des Stadtjugendrings. Wichtig sei es, die Jugendlichen von Anfang an einzubinden. So wird der Jugendraum während eines Projektes gestaltet. Mit der Eröffnung der komplett eingerichteten Anlaufstelle rechnet Böhm jedoch nicht vor Frühjahr kommenden Jahres.

Im Plan befindet sich der Bau der Kletteranlage. An den hölzernen Rohbau wird zurzeit die Verkleidung montiert. Dabei handelt es sich um beschichtete Platten, die später mit Griffen und Tritten bestückt werden. Auch in der ehemaligen Biostabanlage gehen die Arbeiten weiter. Dort soll wie berichtet die Geschäftsstelle der Alpenvereinssektion Kaufbeuren-Gablonz mit Trainings- und Vortragsräumen entstehen. Die Eröffnung ist zum Jahreswechsel vorgesehen.

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