Gericht
Betrunken die Notbremse gezogen: Verfahren gegen Allgäuer in Kaufbeuren eingestellt

Ein junger Mann wollte im Januar 2015 nach einer durchzechten Nacht eigentlich nur mit dem Zug vom Münchner Hauptbahnhof nach Pasing fahren. Dort gelang es dem alkoholisierten 28-Jährigen allerdings nicht, die Zugtüren zu öffnen – möglicherweise waren sie angefroren. Nach weiteren gescheiterten Ausstiegsversuchen in Geltendorf, Kaufering und Buchloe zog er schließlich in Kaufbeuren die Notbremse.

Dies brachte ihm einen Strafbefehl wegen Missbrauchs von Notrufen ein, gegen den er jetzt vor dem Amtsgericht Einspruch erhob. Sowohl der Staatsanwalt als auch der Richter konnten sich vorstellen, dass der junge Mann damals in Panik geraten war. Deshalb waren sie zu einer Verfahrenseinstellung bereit. Der Angeklagte war sichtlich erleichtert und bedankte sich.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 30.05.2016.

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