Lindenberg
Betrieb unter etlichen Auflagen gewährleistet

Ende gut, hoffentlich alles gut: «Sehr zufrieden» zeigte sich Thomas Klaus, der Pächter des Lindenberger Gasthauses Hirsch, nach einem Gespräch im Landratsamt Ostallgäu. Wie berichtet, hatte die Behörde den Gesprächstermin anberaumt, «um sämtliche Missverständnisse zu beseitigen und eine endgültige Lösung» für den Betrieb des Gasthauses samt Kleinkunstbühne an der Lindenberger Hauptstraße zu finden.

Neben Klaus waren auch Bürgermeister Josef Schweinberger und der Geschäftsstellenleiter der VG Buchloe, Arthur Salger, nach Marktoberdorf gekommen. Baufachleute und Gudrun Hummel, Leiterin der Abteilung Bau und Umwelt und Leiterin des Gesprächs, ergänzten die Runde. Im Mittelpunkt des Interesses standen vor allem die Brandschutzauflagen und der Immissionsschutz.

Wie mehrfach berichtet, fühlt sich vor allem ein Nachbar immer wieder in seinem Ruhebedürfnis durch den Gaststättenbetrieb gestört. In der Nacht auf den 2. Mai fand deshalb seitens des Landratsamtes eine Lärmschutzmessung statt. Das Ergebnis: Während des damals abgehaltenen Konzertes wurden die Grenzwerte knapp überschritten, danach lag der Lärmpegel in der Gaststätte unter den Grenzwerten. Durch an- und abfahrende Autos komme es jedoch zu zusätzlichem Lärm, weshalb der Baufachmann empfahl, die Musikanlage im Gastraum entsprechend einzupegeln.

Dies soll mithilfe eines sogenannten Limiters geschehen, der zudem verplombt wird, um Manipulationen auszuschließen. Der Pächter hatte dies bereits mehrmals angeregt.

Klaus will das Gerät demnächst ebenso einbauen lassen wie sogenannte Panikverschlüsse an den Fenstern im Erdgeschoss. Bis zur jeweils westlichen Hauskante sollen zudem die Stellplätze asphaltiert werden, sagte Klaus zu und weiter: Im Obergeschoss werde bis zur nächsten öffentlichen Veranstaltung eine Stahltreppe als zweiter Rettungsweg angebracht - auf Vorschlag von Bürgermeister Schweinberger an der Westseite des Gebäudes.

«Ich bin froh, dass ich meine Argumente vortragen konnte und die Missverständnisse aus dem Weg geräumt worden sind», sagte Thomas Klaus nach dem Gespräch. Besonders erfreut war er darüber, «dass Herr Schweinberger und auch Herr Salger sich mit der Sache befasst haben und mir den Rücken gestärkt haben».

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