Bertoldshofen sorgt für Paukenschlag

Marktoberdorf (un). TSV Bertoldshofen heißt der neue Ostallgäuer Meister im Hallenfußball. Er bestätigte dabei die gute Verfassung während der laufenden Hallensaison und hatte nach einem spannenden Finale etwas überraschend die Nase vorn.

Nahe am Titel dran war auch der SV Pforzen, der sich nur im Halbfinale durch Sieben-Meter-Schießen gegen den späteren Titelgewinner geschlagen geben musste. Alleine ohne Sieg blieb der TSV Pfronten. Er verlor auch die Partie um den fünften Platz mit 1:2 gegen den enttäuschenden SVO Germaringen, der nicht so richtig ins Spiel kam.

Die Gruppenspiele verliefen fast planmäßig. Die Favoriten SpVgg Kaufbeuren in Gruppe 1 sowie der SV Pforzen in der Gruppe 2 gingen als Erste durchs Ziel, verloren aber dann jeweils das Halbfinale. Die SpVgg Kaufbeuren unterlag mit 1:2 gegen den FC Thalhofen und der SV Pforzen 5:6 nach Sieben-Meter-Schießen gegen den TSV Bertoldshofen.

Das Spiel um den dritten Platz war das torreichste des Tages. Dabei ging der SV Pforzen mit 5:4 als Sieger vom Parkett. Mit viel Spannung wurde das doch überraschend zustande gekommene Finale zwischen den Stadtrivalen TSV Bertoldshofen und dem FC Thalhofen erwartet. Dieses war bis zum Ende völlig offen, und der TSV Bertoldshofen rettete dank eines Doppelschlages innerhalb von Sekunden im zweiten Spielabschnitt nach dem Anschlusstreffer des FC Thalhofen einen knappen 2:1-Sieg ins Ziel.

Damit ergab sich folgende Reihung: 1. TSV Bertoldshofen, 2. FC Thalhofen, 3. SV Pforzen, 4. SV Kaufbeuren, 5. SVO Germaringen und 6. TSV Pfronten.

Die Tabellen nach der Gruppenphase sahen wie folgt aus: Gruppe 1: 1. SV Kaufbeuren 7:3 Tore/6 Punkte; 2. TSV Bertoldshofen 5:6/3; 3. SVO Germaringen 1:4/0. - Gruppe 2: 1. SV Pforzen 4:1/6; 2. TC Thalhofen 4:3/3; 3. TSV Pfronten 2:5/0.

Sichere Spielleiter waren die Unparteiischen Stefan Holzheu (TSV Leuterschach), Ingo Weber (ASV Hirschzell) und Jan Wild (SV Mauerstetten), die lediglich eine Strafe wegen Handspiels verhängen mussten.

Als erfolgreichster Torschütze erwies sich Michael Hecker vom SV Pforzen mit fünf Treffern. Zum besten Spieler des Turniers wählten die Trainer Alexander Guenter von der SpVgg Kaufbeuren und als besten Torhüter Christian Geiger vom SV Pforzen.

Der TSV Bertoldshofen als neuer Titelträger nimmt damit am 29. Dezember am Qualifikationsturnier zur schwäbischen Meisterschaft teil. Dieses wird erstmals in Marktoberdorf stattfinden.

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