Wald
Beim Tourismus legt Wald ordentlich zu

Einen ausführlichen Rückblick über das Jahr 2009 gab Bürgermeister Josef Ampßler in der Walder Bürgerversammlung und legte die Marschroute für die anstehenden Vorhaben dar. Kämmerer Bernhard Gantner stellte die Zahlen des aktuellen Haushalts vor.

An konkreten Zielen für 2010 nannte der Bürgermeister die Ausweisung eines neuen Wohnbaugebietes, für welches bereits Gespräche und Verhandlungen laufen. Einen Standort wollte er nicht nennen. Ferner soll eine Breitbandversorgung realisiert werden. Dazu seien in der Ausschreibung drei Angebote eingegangen, welche von einem Ingenieurbüro ausgewertet werden.

Ebenfalls ernst werde es mit dem Ausbau der Kreisstraße OAL 23. Heuer laufe die Planung, 2011 solle mit dem Ausbau begonnen werden, kündigte der Bürgermeister an.

Vieles verwirklicht

An viele - auch kleinere - Baumaßnahmen im Jahr 2009 erinnerte Ampßler: Der Bebauungsplan «Am Rotkreuzberg» sei aufgestellt, das Baugebiet erschlossen worden. An Straßenbaumaßnahmen nannte er die Sanierung der Verbindungsstraßen zwischen Klosterhof und Kaufmanns sowie zwischen Kippach und Kaufmanns und einige Einfahrten im Ortsbereich. Der Weg im Friedhof zum Leichenhaus sei auf Wunsch der Bürger hergerichtet worden. Auf Schule, Bauhof, Wertstoffhof und Feuerwehrhaus wurden Fotovoltaikanlagen errichtet, der Grüngut-Container-Stellplatz am Wertstoffhof wurde verbessert.

Erfreulich sei der Anstieg der Übernachtungen gegenüber 2008 um 14 Prozent: 24700 Gäste, überwiegend aus Baden-Württemberg und aus dem Rhein-Main-Gebiet, hätten sich für Wald entschieden. Ampßler führte dies auf den wiedereröffneten Gasthof «Post», den Ausbau des «Berghofs» und viele engagierte Privatvermieter zurück. Zwei Drittel der Übernachtungen seien gewerblich, antwortete er auf die Frage eines Bürgers.

Touristisch habe sich Wald der Stadt Marktoberdorf und ihren Umlandgemeinden angeschlossen. Ein gemeinsamer Prospekt sei in Vorbereitung. Dranbleiben wolle die Gemeinde am Thema «Kräuterdorf», wozu es bereits viele Initiativen und Ansatzpunkte gebe.

Das vergangene Jahr habe wieder viele Ereignisse und ein reges Vereinsleben gezeigt: Vom Ultramarathon bis zum Dorfputz, vom Rockabend der Funkenfreunde in der WaldHalla bis zu BayerntourNatur zählte Ampßler zahlreiche Veranstaltungen auf, die von der Dorfgemeinschaft organisiert oder unterstützt worden waren und dankte für das ehrenamtliche Engagement.

Am liebsten nur mit 30

Den Wunsch nach einer 30er-Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Straße von Barnstein nach Wimberg in einer unübersichtlichen Kurve äußerte ein Bürger. Der Bürgermeister sagte eine Prüfung zu. Der Betreiber eines Gewerbebetriebes an einer auf 7,5 Tonnen beschränkten Straße beklagte sich über Nachteile. Die Regelung habe sich bewährt, bestätigte der Bürgermeister, gegen eine Ausnahme in begründeten Fällen werde niemand etwas haben. (hie)

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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